Donnerstag, 3. Februar 2022

Kekseeeee!

Huhu Ihr Lieben,

das Wetter ist usselich (ungemütlich, Anm. d. Red.; Ihr kennt das von mir...), und unser Hund würde am liebsten den ganzen Tag nicht aus seinem Körbchen raus. Geht uns ähnlich, hilft aber nix. Um sich das Ganze aber zu versüßen, gibt es Kekse. Ja, die werden in Deutschland traditionellerweise in der Weihnachtszeit gebacken und verspeist, und die Weihnachtszeit ist definitiv rum. Aber ich finde, Kekse kann man eigentlich immer essen - findet die große amerikanische Kaffee-Kette schließlich auch und hat diese Riesencookies das ganze Jahr in der Theke. Wobei mir diese mehr als handtellergroßen Cookies eigentlich zu groß sind, ich mag eher diese kleineren Plätzchen, die mit ein, zwei Bissen verputzt sind.

Deshalb hier ein bisschen was, um den Mund wässrig zu machen...


Das ist - ganz stimmungsvoll in Szene gesetzt - eine bunte Auswahl meiner üblichen Kekse, z. B. Vanillekipferl und Haselnussmakronen (hier auch nochmal im Detail).



Außerdem gab es zu Nikolaus für alle Nachbarn im Haus Nutellakekse aka Rentiernasen. Stilecht gab es natürlich pro Haushalt einen Keks mit rotem Zuckerguss :-)




Verpackt hab ich die Rentiernasen in TetraPaks, die ich mit einer Häkelborte verziert hab. So könnte man - wenn man denn will - die Ex-Milchtüten beispielsweise als Utensilo oder Blumentopf weiterverwenden.

Neben den All-time Favourites hab ich dieses Jahr aber auch was Neues ausprobiert, und zwar Orangenkekse und Marmeladenplätzchen. Die Orangenkekse sind sehr schön geworden und schmeckten auch sehr lecker, aber der Orangengeschmack hätte noch etwas stärker sein können. Beim nächsten Mal werde ich wohl mehr Schalenabrieb verwenden.


Die Marmeladenplätzchen eignen sich übrigens gut für die Massenproduktion :-) Ich bin ja, was Kekse angeht, nur bedingt mit Geduld gesegnet. Einzelne Plätzchen hingebungsvoll mit Zuckerguss, Liebesperlchen und anderem Dekor zu verzieren, ist eher nix für mich. Es muss gut schmecken, hübsch aussehen, aber auch relativ schnell gehen. Deshalb musste ich die hier unbedingt ausprobieren. Der Teig wird zunächst in lange Rollen auf das Blech gelegt und plattgedrückt. Dann kommt eine Rinne in die Mitte, die mit Marmelade gefüllt wird (ich hab das vorletzte Glas meines hausgemachten Traubengelees genommen).


Das wird dann gebacken und anschließend mit flüssiger Schokolade verziert. Die Schoki könnte man theoretisch weglassen, aber ich finde, das knackt so schön beim Reinbeißen :-) Aber es macht optisch natürlich was her, und die Kombi aus Frucht und Schokolade ist unschlagbar.


Anschließend werden die Teigstränge in einzelne Streifen geschnitten, und fertig sind die Plätzchen! Ach ja, durch diese Verarbeitung stimmt meiner Meinung nach auch das Verhältnis von Marmelade zu Teig - bei den Terrassenkeksen, wo zwei Schichten Teig mit Marmelade zusammengeklebt werden, ist mir immer zuwenig Marmelade drin. Wenn man aber mehr nimmt, quillt sie raus. Das Problem ist hier hervorragend umschifft!


Und wo wir grad beim Backen sind - der Wetterhamster und ich haben letztens eine Backsendung gesehen, und da kam ein Italian Cheesecake vor. Deutschen Käsekuchen (oder auch Quarktorte) kenn ich, American Cheesecake kenn ich auch. Aber Italienischen Käsekuchen? Musste ich ausprobieren. Und auch hier gibt es zahllose Varianten; ich hab mich für eine Version mit Amarettini, Aprikosen und Quark (also ohne Ricotta oder sonstigen Frischkäse) entschieden. War ziemlich gut!



In diesem Sinne - lasst es Euch gutgehen!

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