Hallo Ihr Lieben!
Wenn ich morgens mit Heinrich Gassi gehe, ist es jeden Tag ein bisschen heller, ist das nicht klasse? Nach den ewig-grauen Regentagen ist das auch bitter nötig, finde ich.
Apropos morgens: Ich wollte nur mal kurz durchrufen, dass ich mittlerweile die Halbzeit erreicht habe in meiner 60 Tage Habit Changing Challenge! Bisher läuft es echt gut: 7 x pro Woche Wasser pur statt mit Sirup, 6 x pro Woche Yoga direkt nach dem Aufstehen und 5 x pro Woche Französisch geübt. Wenn man davon ausgeht, dass Neujahrsvorsätze durchschnittlich 21 Tage durchgehalten werden, bin ich heute am Tag 31 doch auf einem guten Weg. Mal sehen, wo der mich noch hinführt...
Ansonsten habe ich zwei Kleinigkeiten aus dem Nähzimmer: Bei unseren Nachbarn zieht's! Deshalb haben sie darum gebeten, dass die Zwischentür in unserem Hausflur geschlossen bleibt. Dann wird's auf ihrer Couch nämlich nicht ganz so zugig. Da es aber immer mal wieder vorkommt, dass die Tür doch mit einem Keil festgeklemmt wird, wollte ich nicht, dass die beiden frieren müssen. Also hab ich kurzerhand mal wieder eine Jeans umfunktioniert - diesmal zum Zugluftstopper.
Bisschen Verzierung mit Borte und Lederpatch muss sein, außerdem musste noch ein halbes Hosenbein in Schwarz dran glauben. Gefüllt hab ich das Ganze mit Stoffresten, die ich sonst nicht mehr verwenden konnte. Dadurch ist das Ding erstens waschbar und zweitens relativ schwer, und das soll es als Zugluftstopper ja auch sein.
Zum Frühstück gibt es bei uns zum Müsli immer noch einen Smoothie, den ich aber oft erst später trinke, und deshalb nehme ich ihn gern mit rüber ins Büro. Weil mir das Kondenswasser aber immer so hässliche Ränder auf den weißen Schreibtisch macht, habe ich mir einen Untersetzer genäht. Dazu hab ich einen Rest Softshell genommen, der noch von meiner Regenjacke übrig war. Außen ist die hellgraue Fleece-Seite und innen die schwarze, wasserabweisende Seite. Sieht doch ganz hübsch aus und passt zum restlichen Farbschema in meinem Arbeitszimmer. Könnte ich mir mit anderen Pflanzen auch gut vorstellen, z. B. einem Monstera-Blatt oder so.


Und wo Sie grad sagen "hübsch"... Vor Weihnachten hatte ich schwarze Metallringe bestellt und wollte diese mit Salzteighäusern verzieren und ins Fenster hängen. Irgendwie hat mir das aber überhaupt nicht gefallen, und so wurden sie erst mal wieder weggepackt in die UFO-Kiste. Dann schrieb mir mein Schwesterherz aber von ihrem bevorstehenden Umzug, und ich dachte mir, die könnte man ja auch an die Tür hängen. Der Prototyp hängt jetzt an unserer Wohnungstür:
Da mir mein Schwesterherz aber vor Jahrzehnten mal einen Stickrahmen überlassen hatte, mit dem sie in der Schule die ersten Kreuzstich-Versuche gemacht hatte, fand ich es nur recht und billig, für sie einen Stickrahmen statt Metallring zu nehmen. Außerdem konnte ich so einen Rest Kunstleder verwenden, der sich in den Stickrahmen einklemmen ließ - das ging bei meinem Metallring nicht. Der für meine Schwester ist etwas kleiner, aber mindestens genauso hübsch, finde ich!
Ich versuche, unseren Speiseplan möglichst saisonal zu gestalten, und deshalb gibt es momentan viel Wintergemüse wie Kürbis und Kohl. Immer das Gleiche ist aber langweilig, und daher habe ich mal zwei neue Wirsinggerichte ausprobiert. Als erstes einen Strudel mit Blätterteig und einer Füllung aus Wirsing und Rinderhackfleisch. Dazu gab es eine Bechamel-Sauce und einen leckeren Weißwein:
Und dann gab es noch Pasta mit Wirsing und Walnüssen - das war mal was ganz Anderes: Nudeln und Wirsing kochen. Dann mit etwas Kochsud, Walnüssen und Parmesan im Mixer eine Art Pesto oder Creme-Sauce häckseln und mit dem Gemüse vermischen. Das dann über die Nuldeln gießen, ein paar gehackte Walnüsse und Parmesanspäne drüber und fertig. Nicht schlecht, Herr Specht!

Und zum Schluss noch ein Tipp: Wer wie ich einen Wassersprudler benutzt, kennt sehr wahrscheinlich das Problem, dass die dazugehörigen Flaschen selbst mit einer Flaschenbürste oft nur schwer sauber zu bekommen sind. Ich hab dazu bisher Reis verwendet: also trockenen Reis in die Flasche, ein bisschen Wasser und Spüli dazu und kräftig schütteln. Hervorragendes Ergebnis, aber den Reis konnte ich dann wegschmeißen. In meinem Lieblings-Drogeriemarkt habe ich aber vorgestern ein Döschen mit Edelstahl-Kügelchen entdeckt. Die funktionieren genauso wie der Reis, aber man kann sie wiederverwenden. Eignen sich auch hervorragend zum Reinigen von Thermoskannen oder Blumenvasen - I like!
Blitzsaubere Grüße, gehabt Euch wohl :-)))
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