Hallo, Ihr Lieben!
Gestern war schon der erste Advent, und unser Garten ist passenderweise mit Rauhreif überzogen, damit der Glühwein auch schmeckt :-)
Hallo, Ihr Lieben!
Gestern war schon der erste Advent, und unser Garten ist passenderweise mit Rauhreif überzogen, damit der Glühwein auch schmeckt :-)
Huhu, Ihr Lieben!
Eigentlich hatte ich einen Blog Post geplant mit den üblichen Verdächtigen um diese Zeit: Adventskranz, Weihnachtsdeko, Geschenkideen. Und obwohl ich ein bisschen im Zwiespalt war, ob ich nun das letzte Weihnachten in unserem Ruhrpott-Bungalow nun dekotechnisch noch mal alles geben soll, oder doch eher kleine Dekorationsbrötchen backe, hab ich es am Wochenende wenigstens ein bisschen weihnachtlich gemacht. Das kommt aber im nächsten Post - passend zum ersten Advent.
Aus aktuellem Anlass veranstalte ich einen Maskenball. Für diejenigen, die nicht zwingend eine medizinisch wirksame Maske benötigen, könnte das ganz interessant sein. Ihr kennt mich ja: Als bekennende Rheinländerin und Karnevalistin kenne ich mich mit Masken aus! Und da uns das Thema noch eine ganze Weile begleiten wird, dachte ich mir, machen wir das Beste draus und vernachlässigen auch nicht das Styling-Potenzial :-)
Kleiner Disclaimer vorweg: Ich bin nicht geschminkt, meine Fotokünste sind begrenzt, und die Zornesfalten sind Erbstücke meiner Mutter - Ihr bekommt also Alex ungefiltert! Nach reiflicher Überlegung kam ich allerdings zu dem Schluss, dass Ihr damit umgehen könnt, und die Masken lassen sich getragen einfach besser beurteilen.
Ich fange also mal an mit den ersten Modellen, die ich für den Hamster, die Nachbar- und Verwandtschaft genäht habe: Der Klassiker nach Vorbild der Essener Uniklinik mit Bindebändern und Nasendraht (hier hat sich übrigens eine Ader aus einem ausrangierten Elektrokabel als absoluter Favorit herauskristallisiert, wohingegen sich die schmalen Metallteile aus den Büro-Abheftstreifen als nicht so geeignet erwiesen haben, denn die ganz kleinen Häkchen bohren sich durch und pieksen):
Die ist eigentlich universell einsetzbar, passt sich durch den Draht gut an den Nasenrücken an, durch die Bindebänder drückt nichts auf die Ohren, aber ich hab mir natürlich den Wolf gebügelt bei dem ganzen Schrägband, das ich dafür produziert hab.
Kurz darauf hat mir das ältere Töchterlein zwei Masken zukommen lassen, die auch sehr gut passen; hier hab ich nur die Kanten versäubert und das Bindebändchen durch Gummilitze ersetzt:
Damit bin ich eine ganze Weile gut hingekommen, aber ich wollte schon gern noch ein paar mehr, und so hab ich dieses Modell mit den Kellerfalten in zwei Varianten fabriziert:
Doch mit der Zeit wollte ich a) auch Modelle haben, die keinen Nebel auf der A4 und meinen Brillengläsern verursachen, und die b) auch gerne ein bisschen interessanter sind von der Machart. Und so hab ich dem Hamster beispielsweise diese hier genäht:
Als nächste Variante gab es eine 2in1-Maske, also eine, die man von beiden Seiten tragen kann. Einmal für mich in Hellblau und Rosenmuster:
Hier nochmal im Detail, sie könnte für ihn allerdings noch ein bisschen größer sein:
Wir hoffen ja alle, dass wir uns irgendwann mal wieder ohne Maske in der Öffentlichkeit bewegen können. Aber falls ich mal in die Verlegenheit kommen sollte, eine Maske für einen festlichen Anlass zu benötigen, habe ich mir eine aus schwarzem Satin gegönnt mit einer raffinierten Drapierung - ohlala!
In diesem Sinne - bleibt gesund!!!
Hallo Ihr Lieben,
wenn ich so aus dem Fenster schaue, ist es trüb, grau und usselig (also rheinisch für kalt, nass und ungemütlich - sozusagen anti-hygge). Naja, ist ja auch November, und von daher eigentlich passend. Ich frage mich nur immer, wo die ganzen Instagrammer und Youtuber wohnen, die so tolle Dekosachen aus Laub basteln. Immer wenn ich denke, so ein Laubkranz wäre doch hübsch, ist es entweder dunkel draußen, es nieselt gerade oder das Laub auf dem Boden ist noch nass vom letzten Regenguss. Sollte es dann tatsächlich mal schön sein und es bestünde theoretisch die Möglichkeit, trockenes buntgefärbtes Laub vom Boden aufzuheben, finde ich nur Blätter, die viel zu winzig sind, von irgendwelchen Viechern angefressen sind, oder die Hunde haben nun überhaupt keinen Bock darauf, dass Frauchen ständig stehen bleibt, um irgendwas aufzusammeln, das nicht in kleine schwarze Beutel gehört.
Überhaupt - das ist ja auch so eine Sache: Hunde in den sozialen Medien sind immer niedlich und sauber. Meine wälzen sich in schlammigen Pfützen, zaubern, dass die Luft stinkt, sabbern literweise, wenn es Leckerli gibt und spucken in hohem Bogen, weil sie mal wieder Gras gefressen haben wie ein Schaf! Aber so ist das nun mal im richtigen Leben, da ist nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen.
Nun denn, so gibt es eben keine Laubdekoration, sondern nur ein paar Kürbisse aus Gips in einem Bett aus Kastanien. Und ich schätze, die Weihnachtsdeko werde ich dieses Jahr auch eher vernachlässigen und sie in den Kartons lassen. Unser Umzug ist nämlich doch wieder in den Bereich des Möglichen gerückt, da will ich jetzt nichts aus Kartons zerren, was eigentlich schon umzugsfertig verstaut ist.
Und mein Foodblog ist auch noch lange nicht instagramfähig - meine Fotos sind semigut, und an der Optik kann auch immer noch was verbessert werden. Nichtsdestotrotz zeig ich Euch jetzt mal, was ich letztes Wochenende fabriziert habe - Ravioli mit Kürbisfüllung!
Wir sind hier im Ruhrpott ja nicht mehr im Einzugsgebiet der Butterbrezeln und Käsespätzle, deshalb gibt es hier auch kein Spätzlesmehl, was sich ganz hervorragend für selbstgemachte Pasta eignet. Aber die Rezeptdatenbank meiner Wahl gab an, dass man auch ganz normales Weizenmehl Type 405 mit Hartweizengrieß mischen kann. Ich hab sogar ein Rezept ohne Ei gefunden, und weil Barilla und Co. auch ganz gut ohne auskommen, dachte ich, ich probier das einfach mal.
Teig klappte prima, das Ausrollen mit meiner fancy Küchenmaschine auch, und die Füllung war auch easy-peasy:
Man muss dem Leib Gutes tun,
damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.
Hallo Ihr Lieben,
ich kann nicht genau sagen, ob das Zitat jetzt von Teresa von Avila oder Winston Churchill stammt (im Zweifelsfall hat er sie zitiert), aber es ist auf jeden Fall was dran. Und in der letzten Woche habe ich definitiv dafür gesorgt, dass es sowohl meinem Leib, als auch meiner Seele gutging! Zum einen hatte ich ein tolle Videoschalte (so heißt das doch bei Frau Merkel, oder?) mit zwei Mädels, die ich schon seit unserer gemeinsamen Ausbildungszeit kenne. Wenn es auch nicht ganz so war, als würden wir uns physisch treffen, war es dennoch klasse, sich mal wieder ausgiebig auszuquatschen :-) Machen wir mal wieder!
Sich mit Ruhe an die Nähmaschine setzen zu können, tut meiner Seele auch immer wieder gut. Ich hatte Euch ja bereits die Gläser mit den diversen Stoffquadraten gezeigt und war mir noch nicht sicher, was ich damit wohl anstellen könnte. Zwischenzeitlich hab ich meinen Vorrat an Vlieseline aufgestockt, sodass ich mal ein bisschen rumprobieren konnte. Und zwar habe ich das gewünschte Muster aus den Stoffquadraten auf die Vlieseline aufgelegt (mit der Klebe-Seite nach oben), und das wurde dann mit dem Bügeleisen fixiert. Anschließend habe ich an jeder Linie, an der die Quadrate aufeinandertrafen, den Stoff gefaltet, sodass die Quadrate rechts auf rechts aufeinander lagen und habe das dann abgenäht. Sozusagen ein Gittermuster mit Nähten erst horizontal, dann vertikal. Falls das verwirrend ist, hier ein Foto, was dabei rausgekommen ist:
Die ersten beiden Versuche waren leider für die Tonne - die Farben waren mir nicht harmonisch genug, und ich hatte nicht exakt genug genäht, sodass die Herzen irgendwie deformiert aussahen. Aber mittlerweile hab ich den Dreh raus, und ich hab zwar noch keine Ahnung, was ich mit den Herzen letztendlich mache, aber da werde ich sicherlich was finden.
Aber um jetzt endlich mal korrekt den Bezug zum Eingangszitat herzustellen, muss ich Euch meine neuesten Grüße aus der Küche vorstellen. Abwechslung im Speiseplan und reduzierter Fleischkonsum sind ja immer schon mein Anspruch, und so gab es am Samstag Lauchschnecken mit Tomatensalat. Eigentlich ganz einfach: Hefeteig (ich habe einen Pizzateig angesetzt) zum Rechteck ausrollen, mit Kräuterfrischkäse bestreichen und mit Porree und Kirschtomaten belegen. Geriebenen Käse darauf verteilen und das Ganze aufrollen. Von der Rolle mit einem scharfen Messer vorsichtig so 3 cm dicke Scheiben abschneiden, auf ein Backblech geben und im Ofen 20 - 30 Minuten backen. Die restlichen Tomaten habe ich dann mit meiner selbstgemachten Crema die Balsamico (= Traubensaft aus dem eigenen Garten eingekocht mit Balsamico-Essig, bis es dicklich-cremig wurde) serviert.