Montag, 27. Januar 2020

Firestarter

Moin,

guten Start in die neue Woche!

Nachdem ich mittlerweile ein paar Erkundigungen eingeholt habe, was meine runden Geburtstage sich so wünschen - Pralinen! :-) , kann ich das Basteljahr ziemlich entspannt angehen. Die diversen Trüffelchen werde ich nämlich erst kurz vorher machen, die Herstellung dauert auch nicht so lange wie ein Strickprojekt oder ein Quilt. Insofern sammle ich momentan Deckel und Gläser für meine Kerzenständer und werde demnächst mal die angekündigte Bluse in Angriff nehmen.

Letztens habe ich ja kleinere Dinkelvollkornbrote gebacken, mit denen ich noch was vorhatte:



Und zwar habe ich sie als Schüsselchen verwendet für meine Cowboy Beans! Normalerweise mache ich die zu Spareribs, aber erstens hatten wir die Rippchen erst neulich, als die Kinder zu Besuch waren, und zweitens ist mir der Aufwand für zwei Personen ehrlich gesagt zu hoch. Die Cowboy Beans (Kidneybohnen und weiße Bohnen mit Katenschinken, ein bisschen süßlich, mit vielen Gewürzen und Bier, Whiskey und Worcestershire-Sauce) wären aber nur so als Eintopf ein bisschen langweilig gewesen, deshalb gab es einen gebackenen Topf dazu.

Am Sonntag hatten wir mal wieder Hackbällchen Toskana - also Minifrikadellen mit einer superleckeren italienischen Gewürzmischung (Dank an mein Schwesterlein!) in Tomatensauce mit ein bisschen Mozzarella im Ofen gebacken - eigentlich unspektakulär und deshalb ohne Foto. Samstag haben wir (also der Wetterhamster und ich) zusammen Sport gemacht, und deshalb gab es danach ein leichtes Abendessen mit viel Gemüse und ein bisschen Hähnchen - ich hab mich so richtig sportlich gefühlt, hihi!


Dann muss ich Euch unbedingt noch ein superleckeres vegetarisches Gericht mit Süßkartoffeln ans Herz legen. Erst werden die Süßkartoffeln in dicke Scheiben geschnitten, mit Olivenöl und grobem Salz beträufelt/bestreut und im Ofen gebacken (auf dem Blech liegen zwei Süßkartoffeln).



Darauf kommt dann eigentlich eine Creme aus Ziegenfrischkäse und Ricotta, aber ich habe den Ricotta durch leichten Hüttenkäse ersetzt. Außerdem soll frischer Oregano drauf, ich hatte aber frischen Thymian im Garten, und der passte auch hervorragend. Dann noch ein paar getrocknete Cranberries und ein bisschen Honig drüber, und fertig sind die perfekten Häppchen. 



Zusammen mit Feldsalat war das ein tolles Mittagessen, dauerte auch nicht länger als andere Gerichte, und von der Menge hat es für uns beide genau gepasst.


Unser Brennholzvorrat geht zur Neige, und ich hab testweise mal diese gepressten Holzbriketts besorgt. Die sind zwar nicht so hübsch anzusehen wie Holzscheite, aber so werden Sägespäne verwertet, die Dinger sollen angeblich länger brennen - fand ich einen Versuch wert. Doch da die Viecher sich ein bisschen zieren, bis sie so richtig brennen, war das die perfekte Gelegenheit, endlich meine Kaminanzünder zu basteln. 

Dazu hab ich diese Flusen gesammelt, die im Wäschetrockner entstehen (eine Sektflaschendose voll), dann noch fünf Küchenpapierrollen-Innenteile, ein bisschen Zeitungspapier und Kerzenreste vom Adventskranz.


Als erstes hab ich die Wachsreste verflüssigt 
(von denen auf dem Bild hab ich nur die Hälfte gebraucht):


Dann hab ich die Küchenpapierrollen jeweils in drei Teile zersäbelt und sie mit den Trocknerflusen gefüllt. 


Danach hab ich die Rollen mit Zeitungspapier umwickelt, am unteren Ende verzwirbelt und in die Rolle gestopft, und dann mit dem flüssigen Wachs übergossen, damit die Dinger möglichst lange brennen.


Das war dann die Ausbeute:


Also, wenn ich unseren Kamin ausschließlich mit selbstgemachten Anzündern bedienen wollte, müsste ich wohl Trocknerflusen der kompletten Borkener Straße sammeln, denn der Wetterhamster nimmt immer drei Stück auf einmal, aber so zusätzlich finde ich das jetzt gar nicht schlecht. Und sie brennen wirklich gut!

Feurio und einen schönen Restjanuar :-)






Montag, 20. Januar 2020

Unsere kleine Farm

Huhu,

schönes Wochenende gehabt?

Ich hab dieses Wochenende gemütlich angehen lassen. Der Wetterhamster und ich machen jetzt drei Mal die Woche gemeinsam Sport, und so mussten wir zwischendurch ein bisschen den Muskelkater pflegen...

Kulinarisch hab ich nur Freitagabend was Neues ausprobiert: Ziegenkäse-Tartelettes mit Preiselbeeren und Frühlingszwiebeln - war lecker!


Fürs Backen fehlte mir ein wenig die Motivation, aber ich hatte noch jede Menge Äpfel in der Obstschale, deshalb gab es am Samstag Apfelpfannkuchen, aber die fettärmere Variante aus dem Ofen statt aus der Pfanne. Allerdings hatte ich schon alles fertig, als ich leider feststellen musste, dass mir das Backpapier ausgegangen war. Macht nix, dachte ich, ich hab ja noch Restbestände von Alufolie, das müsste ja auch gehen. Das stimmte nur bedingt, und ich hatte echt zu kämpfen, den Pfannkuchen von der Folie zu lösen. Naja, sah auf dem Teller ein bisschen wie vom Trecker überfahren aus, war aber trotzdem gut.



Sonntagnachmittag gab es deshalb eine schwäbische Spezialität (wieder in der fettarmen Variante), und zwar Ofenschlupfer - im Wesentlichen eine Verwertung von altbackenem Brötchen und besteht neben besagtem Gebäck noch aus Äpfeln und einer Vanillesauce und wird dann im Ofen gebacken. Geht auch mit Toastbrot, das wissen wir jetzt :-)

Ich hatte ja schon angekündigt, dass ich eine Softshell-Jacke nähen wollte für ein Kollegenbaby, das Anfang Februar erwartet wird, falls ich denn genügend Material hätte. Gute Nachricht: Ja, ich hatte! Zweite gute Nachricht: Es ist tatsächlich was geworden! In Ermangelung einer Overlock-Maschine habe ich die Naht zwischen Jackenkörper und Kapuze mit einem Beleg benäht, damit die erstens ordentlich aussieht und zweitens der empfindliche Babynacken nicht gekratzt wird (kann man auf dem zweiten Bild hoffentlich erkennen). So sieht's aus:





Auf die Bündchen habe ich entgegen der ursprünglichen Idee verzichtet, denn die Jackenärmel waren schon ziemlich klein, und da sich das Material nur sehr geringfügig dehnt, wäre das eine elende Fummelei gewesen. 

Und dann hab ich letzte Woche erfahren, dass eine Kollegin aus Berlin, die ich eigentlich in meinem Alter gewähnt hatte, am 9. Januar Mutter geworden ist. Von der Schwangerschaft hatte ich bisher nur gerüchteweise über den Flurfunk gehört. Aber als dann das Mail mit Foto, Namen, Größe und Gewicht kam, war es klar: Ernestine Victoria ist kein Gerücht :-) Und wenn ein kleines Mädchen diese Namen trägt, muss da irgendwas her, was stilistisch dazu passt. Mir kam spontan so ein Häubchen in den Sinn (im englischen heißen die Bonnet), wie es die Mädels in "Unsere kleine Farm" getragen haben. Weißen Baumwollstoff hatte ich noch und außerdem weißes Baumwollgarn mit leichtem Glanz, sodass ich das Häubchen Ton in Ton besticken konnte; wollte ich sowieso die längste Zeit mal ausprobieren. Dreikäsehoch, ich hoffe, es gefällt Dir und Deiner Mama :-)


Ansonsten habe ich in den vergangenen Wochen fleißig Gurkengläser gesammelt, und da kommen meine Trockenvorräte rein (quasi die Tupper-Alternative). Weil ich die in Schubladen untergebracht habe, und man demzufolge nur oben auf die Deckel schauen kann und nicht weiß, was drin ist, brauche ich eine Beschriftung in irgendeiner Form. Momentan kommt einfach ein Post-it drauf, aber das ist nicht wirklich schön. Zunächst hatte ich gedacht, runde Aufkleber zu drucken und zu beschriften, aber dann hätte man immer noch den grünen Rand der Deckel gesehen und außerdem hätte ich dann immer wieder neue Aufkleber drucken müssen - nicht besonders nachhaltig... Deshalb hab ich mir überlegt, die Deckel mit schwarzer Tafelfarbe anzupinseln. So kann ich sie immer wieder neu mit Kreide beschriften. Wenn ich das hab, zeig ich Fotos.

Habt es schön diese Woche!


Montag, 13. Januar 2020

Erstens kommt es anders...

Huhu,

ich hoffe, das Wochenende war für Euch genauso erholsam wie für mich!

Nach dem üblichen Wochenendwahnsinn kämpfe ich neuerdings mal wieder mit dem Wäschetrockner... Der will nicht immer so wie ich, und dann muss ich die Wäsche ganz herkömmlich auf einem Wäscheständer trocknen lassen. Geht natürlich auch, dauert aber länger, und die Handtücher haben, wenn sie nicht im Trockner waren, so ein integriertes Bodypeeling, falls Ihr wisst, was ich meine...

Aber egal, nachdem das erledigt war, hab ich mal wieder ein bisschen was gebacken - Sonntagsbrötchen und Dinkelvollkornbrot. Und mit den runden kleineren Broten, die auf dem Foto hier gar nicht so klein aussehen, habe ich noch was Besonderes vor, mal sehen, ob es klappt. Ich werde berichten...


Kuchen gab es nur wenig, denn ich hatte von der Biskuitroulade noch was eingefroren, und nach den ganzen Feiertagen war uns nicht nach üppigen Torten-Exzessen. Und da ich am Samstag eine größere Menge Gulasch gekocht hatte, was bekanntlich am nächsten Tag noch besser schmeckt, hab ich am Sonntag nur was aufwärmen müssen - sehr praktisch!

Weil das Wetter am Wochenende eher durchwachsen war, hatte ich Gelegenheit, eines meiner Vorhaben für dieses Jahr anzugreifen, und zwar das Babygeschenk für den Kollegen. Eigentlich wollte ich ja verschiedene Lätzchen nähen, und hab deshalb mal meinen Stoffvorrat durchgesehen. Tja, und da sah es, was Baumwollstoffe angeht, eher mau aus... Schlechte Voraussetzungen für die Lätzchenproduktion, würde ich sagen. Aber ich hab noch eine ganze Menge Softshell übrig. Daraus habe ich schon eine Kapuzenjacke für mich und ein Regenmäntelchen für Else genäht, und Lamas sind ja - hoffe ich - immer noch aktuell.

Und so hab ich überlegt, falls die Stoffstücke groß genug sind, ein Babyjäckchen zu nähen. Einen passenden teilbaren Reißverschluss hab ich noch vorrätig, und jede Menge schwarzen T-Shirt-Stoff für Ärmelbündchen und ggf. ein Mützchen dazu. Aber dazu muss ich erst mal das Schnittmuster ausdrucken und schauen, ob das Material reicht. Geeignet wäre es auf jeden Fall, denn Softshell ist regenabweisend von außen und kuschlig weich von innen, und muss weder versäubert noch gefüttert werden. Mittlerweile weiß ich zwar, dass diese Fleece-Beschichtung beim Waschen Mikroplastik ins Wasser abgibt, aber das war mir beim Kauf damals nicht bewusst. Wegschmeißen wäre blöd, und ich habe gehört, dass es mittlerweile ganz feinmaschige Netze für die Wäsche gibt, die das vermeiden. Und davon abgesehen, müssen diese Softshell-Jacken nicht so oft gewaschen werden. Abputzen reicht :-)

Und in der Zwischenzeit fielen mir noch ein paar Jersey-Reste in die Hände, sodass ich statt der Lätzchen jetzt ein paar Spielzeuge genäht hab. Nicht ganz so praktisch, aber mindestens genauso niedlich: Ein Dino, ein Elefant und eine Knistersonne. Alles ganz leicht und mit vielen Kleinigkeiten, an denen Babyhändchen rumfingern können.


Habt einen guten Start in die Woche!


Freitag, 10. Januar 2020

Pläne, Projekte und Ufos

Hi zusammen!

Während Heinrich und Else gemütlich auf dem Sofa rumflacken, hab ich mir die Zeit genommen, mal eine Liste zu erstellen, was ich in diesem Jahr so vorhabe und ausprobieren möchte.


Und ein Vorhaben wurde auch gleich in die Tat umgesetzt. Nachdem ich den ganzen Weihnachtskram wieder in sein Kriechkeller-Zuhause überführt hab, fehlte mir auf dem Sideboard noch ein Hingucker. Winterlich, aber nicht weihnachtlich, und deshalb hab ich eine leere Flasche angemalt, bzw. eigentlich habe ich die Farbe mit einem Schwamm aufgetupft und ein paar dünne Zweige im Garten gesammelt - der Flaschenhals ist nämlich so dünn, dass keine Äste reingepasst haben. Von den Tiermützen hatte ich noch weißes Garn übrig, aus dem ich diverse Pompoms in verschiedenen Größen gewickelt hab. Macht sich da ganz gut, oder?


Tja, und hier ist dann quasi meine Liste:

Als erstes hab ich ein Ufo im Gepäck (also ein Unfinished Object)… Angefangen hatte es mit diversen ausrangierten Jeans und dem Wunsch nach einem neuen Teppich. Unseren Teppich im Wohnzimmer hatte ich nämlich nur nach Optik und nicht nach praktischen Gesichtspunkten ausgesucht. Er ist zwar immer noch wunderschön, aber nach drei Jahren hatte ich das Gefühl, ich bekomme das Ding nie wieder sauber, und das trotz diverser Reinigungsversuche. Und ja, ich hab auch schon so Profi-Reinigungsgeräte ausgeliehen, aber im Grunde brauche ich was, das ich regelmäßig in die Waschmaschine schmeißen kann. Deshalb wollte ich einen Jeans-Quilt machen, und damit er farblich gut zum Sofa passte, hatte ich schon mal weinrote Punkte gehäkelt und die in mühevoller Kleinarbeit aufgenäht. 

Es stellte sich aber heraus, dass der Teppich noch viel zu klein war, also hab ich aus rotem Pünktchenstoff eine Paspel drumherum genäht und wollte das Ganze mit einem Rand vergrößern. Aber irgendwie hat mich das alles nicht so überzeugt, und dann hab ich online einen roten Flickerl-Teppich gefunden, der preislich einfach unschlagbar war. Dafür hätte ich keinen Rücken-Stoff und keine Füllung kaufen können. Also hab ich den Flickerl-Teppich erlegt (ist oben im Bild mit den Hunden sogar zu erkennen), denn ich kannte die bisher nur in Bunt, was ich nicht so passend fand, aber in Rot ist er echt klasse. Und mir gefällt, dass darin tatsächlich alle möglichen Stoffreste verarbeitet sind, es finden sich sogar welche mit Pailetten drin - das gefällt meiner inneren Diva :-) Demzufolge habe ich mir überlegt, die Jeansdecke nur noch geringfügig größer zu machen, und um den Prozess zu vereinfachen, werde ich auf ein Volumenvlies verzichten und nur eine Fleecedecke dagegen nähen. Das ist dann kuschelig und warm, und ich schätze, ich werde die beiden Stofflagen nur mit ein paar Nähten miteinander verquilten.

Dann stehen zwei runde Geburtstage an, mein Papa wird 75 und mein Schwiegerwolfi wird 70 - da sollten es auch wieder etwas besondere Geschenke sein. Entweder Quilts, aber da bin ich noch nicht ganz sicher, oder aber was Gestricktes. Ich könnte mir für beide eine Strickjacke mit so keltischen Zopfmustern vorstellen, quasi eine Mischung aus Trachtenjanker und Norwegerpulli. Ich muss mal die besseren Hälften interviewen, was sie davon halten. Und dann muss ich mich ranhalten - einmal Mai, einmal August.

Zuvor wird ein Arbeitskollege im Februar zum ersten Mal Vater, und auch hier möchte ich was Selbstgemachtes schenken. Ich hatte mir überlegt, so ein Set von Lätzchen zu nähen, kann man immer brauchen und es gibt die niedlichsten Varianten.

Für mich selbst hatte ich im letzten Jahr schon einen hellblau/grau gemusterten leichten Stoff gekauft, den ich für eine Bluse ausgesucht hatte. Mittlerweile habe ich auch ein echt schönes Schnittmuster mit Kellerfalte und Kelchkragen gefunden, und ich schätze, das  könnte hübsch werden.

Wir haben im Wohnzimmer einen Kunstlederwürfel in Weiß, bei dem sich das Obermaterial leider in seine Bestandteile auflöst. Hierfür wollte ich gerne einen Bezug machen - erst dachte ich an was Gestricktes, aber ich befürchte, da sieht man dann das Ursprungsmaterial durch. Und dann kam mir die Idee, den Bezug aus Filz zu nähen, und zwar mit den Nähten nach außen. Das muss nicht versäubert werden, und in einem Hellgrau könnte stilistisch ganz gut passen.

Dann hab ich letztens ein Video gesehen, wie man aus einem Gurkenglas, einem Stöckchen und breitem Band eine Vogelfutterstation basteln kann. Und weil ich noch ausrangierte Koffergurte rumfliegen habe, bieten die sich an. Ich wusste nämlich lange nicht, was ich mit denen machen sollte, denn für Taschengurte waren sie zu breit.

Meine Stoffreste hebe ich meistens auf, und mittlerweile ist da Einiges zusammengekommen, was sich hervorragend als Füllung eignet. Und deshalb schwebt mir ein Hundebett vor, entweder als ovales Bettchen mit erhöhtem Rand, als dickes Schildkröten-Kissen, als Schiffchen oder als Puffy Quilt (da fertigt man einzelne Bälle aus Stoff, füllt die und näht sie dann zusammen, sieht dann aus wie überdimensionale Blisterfolie, nur eben aus Stoff). Hier fehlt mir allerdings der Außenstoff, wenn ich den gefunden habe, ergibt sich der Rest von selber.

Außerdem hab ich von meiner Schwester Kastanien-Waschmittel bekommen, das muss ich unbedingt ausprobieren. Und ich will noch mehr Reinigungsmittel selbst machen - ich hab gesehen, dass man Natron auch kiloweise und Essig in 10 l-Kanistern bekommt :-) Ach ja, und Deo will ich auch mal selbst herstellen, sowohl zum Sprühen als auch als Creme. Und nachdem Sarah mir so davon vorgeschwärmt hat, muss ich auch mal versuchen, Sauerteig selbst anzusetzen.

Und last but not least will ich mir so große Kerzenständer für Blockkerzen basteln, entweder mit fertig gedrechselten Holz-Stuhlbeinen, falls es sowas im Baumarkt lose gibt oder aus ganz vielen Schraubgläsern bzw. deren Deckeln. 

Ich werde berichten!

Dienstag, 7. Januar 2020

Frohes Neues!

Hallo Ihr Lieben, 
ein frohes neues Jahrzehnt wünsche ich Euch allen!
Ich hoffe, Ihr seid alle unfallfrei in 2020 angekommen, habt Euch realistische (oder gar keine) Neujahresvorsätze gefasst und ansonsten die freie Zeit möglichst stressfrei genutzt.

Tja, dann fang ich am besten mal an mit einem Show and Tell der Weihnachtsgeschenke und der Feiertage... Achtung, könnte mal wieder sehr fotolastig werden :-)

Hier zunächst der kulinarische Teil
- es gab die bereits erwähnten Spekulatiustrüffel im Tetrapack:


Dann dazu passend Spekulatius-Likör (Hauptbestandteile neben den Spekulanten waren Wodka und Sahne, mehr muss ich wohl nicht dazu sagen...)


Dann noch ein bisschen Rumtopf - viele trinken ihn pur, aber ich finde ihn über Vanilleeis oder im Sekt ganz hervorragend.


Dann habe ich weitere Tetrapacks als Gießform für Schoki genutzt - hier weiße und dunkle Schokolade mit Krokant und Cranberries:


Mein Schwesterlein hatte sich - in Aussicht auf Karneval lustige Tiermützen gewünscht, et voilà (das Foto der Eulenmütze ist leider verschütt gegangen, daher nur Frosch, Elch und Giraffe):


Und weil ich ja so viele Stöckchen im Garten hatte von der Baumschnittaktion, gab es diese Wandbehänge mit Fröbelsternen aus Stoff, den bereits gezeigten Tannenbäumchen aus Stoffstreifen und Holzperlen, genähten Herzen und lackierten Walnüssen:


Zweierlei Servietten, einmal mit einem gemusterten Baumwollstoff
(und ganz ordentlichen Briefecken):


Und dann welche mit eingenähtem Monogramm in verschiedenen Farben. Aufgrund der Größe und der rechteckigen Form können die hier auch als Platzdeckchen/Tischset verwendet werden:

Dann habe ich eine Quilting-Technik ausprobiert, die sich "Cathedral Window" nennt, ich hab sie für Topfuntersetzer (ohne Foto) und einen Kissenbezug verwendet:


Für die beiden Mädels Marie und Sarah, die bekanntermaßen viel unterwegs sind, hab ich Reisebeutel für Schmuck genäht, die aber sicherlich auch für andere Utensilien genutzt werden können:


Soweit ich es mitbekommen habe, ist alles nicht nur gut angekommen - herzlichen Dank an DHL, sondern auch gut angekommen :-) Freut mich!

Hier noch eine Nachlese zu Weihnachten; da wir eine liebe Freundin zu Besuch hatten, habe ich mir mit der Tischdeko Mühe gegeben :-)


Und Stöckchendeko (hier in Kombination mit Kugeln und Plissee-Anhängern) durfte natürlich auch nicht fehlen:




Für die Zweibeiner gab es (semiguten) Kartoffelsalat mit Würstchen an Heiligabend und Coq au Vin an den Weihnachtsfeiertagen, aber auch die Vierbeiner sollten nicht leben wie die Hunde :-) Deshalb gab es auf das Trockenfutter noch ein Geflügelwürstchen-Festmahl-Topping (wurde aber so schnell inhaliert, dass nur noch Restanten auf den Fotos sind):


Dank meines Geburtstagsgeschenks von Marie haben wir das russische Maultier (auch bekannt als Moscow Mule) entdeckt. Ich habe seitdem gelernt, dass das Getränk aus Kupferbechern nicht nur besser schmeckt, sondern auch länger kühl hält, und dass darüber hinaus Ginger Ale nicht gleich Ginger Beer ist - und Letzteres ganz schön scharf! Aber lecker war's!


Am Wochenende nach Weihnachten haben uns die Mädels und Sarahs Freund besucht, ich hatte deshalb vorgesorgt mit Dinkelbrot und irischen Brötchen. Ansonsten haben wir uns Krautpizza (also Hefeteigboden ohne Tomatensauce, dafür aber mit Weißkohl, Hackfleisch und Käse) und Spareribs in Ermangelung eines Smokers aus dem Backofen schmecken lassen und uns die Zeit mit der Brettspiel-Version von World of Warcraft vertrieben. 


Und weil ich im Eifer des Gefechts vor Weihnachten eine Marmelade mit Äpfeln, Pflaumen und Zimt gekauft hatte, die uns auf dem Brötchen aber nicht so recht schmeckte, habe ich sie kurzerhand als Kuchenfüllung umfunktioniert. Den Schokobiskuit habe ich auch mit Zimt verfeinert, und im Zusammenspiel mit schlichtem, leicht gesüßten Quark machte sich das ganz hervorragend.



Aber nach Silvester hatte ich dann irgendwie genug von der ganzen Weihnachtsdekoration, und außerdem wollte ich schon seit unserem Einzug vor gut drei Jahren die ganzen Kisten mit Dekomaterial mal sortieren und ordnen - ist ja irgendwie sinnbefreit, Oster- und Weihnachtsdeko in eine Kiste zu packen und dann immer suchen zu müssen. In unserem Wohnzimmer sah es dann zwischenzeitlich aus wie bei Depot oder Butlers, aber mittlerweile ist alles wieder ordentlich im Kriechkeller verstaut.



Ich hab dann noch ein paar Schränke gründlich ausgewaschen, aber kurz vor der Dokumenten-Ablageaktion hat mich leider die Aufräum-Energie verlassen... Doch die kommt wieder, keine Frage!