Huhu Ihr Lieben,
seid Ihr vom Winde verweht? Oder habt Ihr Ylenia, Zeynep und Antonia einigermaßen glimpflich überstanden? Hier an der Elbe hat es ganz schön gepustet, aber die Dachziegel, die vom Nachbarhaus runterkamen, haben unsere parkenden Autos zum Glück nicht getroffen. Ich bin erleichtert!
Ich hatte Euch ja - glaub ich - mal erzählt, dass ich gerne mal das Sticken ausprobieren würde. Die Basics kennt man ja, aber ich hatte mir ein Set mit diversen Stickrahmen und einem bunten Strauß an Stickgarn bestellt, das jetzt zum Einsatz kam. Ich hatte noch Reste von einem beigen Spannbettlaken, das ich in ca. 30 cm große Quadrate zurechtgeschnitten hatte. Der Plan war, sie in Stoffservietten umzufunktionieren, also hab ich sie ganz ordentlich umgenäht, und sogar die Briefecken sind mir gelungen. Dann wollte ich sie mit verschiedenen Blumen besticken, sodass alle Servietten unterschiedlich aussehen, aber trotzdem zusammengehören. Tja, und dann ist der Gaul mit mir durchgegangen, und die Stickerei wurde für eine Serviette zu groß - ist ja doch etwas unangenehm, mit einem Knötchenstich den Mund abzuwischen :-)
Ihr seht, dass die Stickereien einfach zu viel von der Serviette einnehmen, und wenn ich ehrlich bin, sind 30 cm auch eher was für ein Taschentuch; eine Serviette müsste eigentlich ein bisschen größer sein. Jo, aber hier jetzt erst mal die einzelnen Blumenwiesen im Detail:
Angefangen hab ich mit den weißen Gänseblümchen und (zunächst) gelben Butterblumen. Die hab ich dann später allerdings aufgetrennt und ebenfalls weiß gestickt, damit sie sich von der gelben Serviette besser abgrenzen.
Dann hab ich weiter gemacht mit roten Rosen in einem gewebten Stich. Das heißt, ich habe zunächst einen Stern mit fünf Strahlen gestickt und dann immer abwechselnd über und unter diese Strahlen von der Mitte aus nach außen gewebt. Klingt komisch, ist aber so (falls es jemanden interessiert, das Netz ist voll von Anleitungen).