Hallo Ihr Lieben,
gestern war Frühlingsanfang (kalendarisch, wenn ich mich nicht irre; der meteorologische war m. E. schon früher). Anyway, es ist Zeit, sich um Deko zu kümmern! Natürlich nur, wenn einem das wichtig ist. Wenn nicht, ist doch piepegal, ob dekoriert ist oder nicht. Ich hab aber Spaß dran, und deshalb zeig ich Euch, was ich so gebastelt habe.
Als erstes hab ich Vorhangringe umhäkelt, damit sie als Serviettenringe genutzt werden können. Theoretisch kann man sie auch in den Osterstrauß hängen, dann braucht man aber kräftige Äste, die Dinger sind nämlich aus Metall und entsprechend schwer.
Etwas leichter wird das Ganze, wenn man statt Vorhangringen einfach nur etwas Blumendraht als Gerüst verwendet und das dann mit Makramee beknüpft:
Und wo wir schon bei Makramee sind: Hier ein Türkranz mit einem Osterhasen, dessen Grundgerüst aus Kabelbindern besteht. Der Hamster behauptet ja steif und fest, das wäre kein Hase, sondern was ganz Anderes... Ich frag mich dann aber, was der Puschel da soll? :-)))
Seit einiger Zeit sind ja so geometrische Figuren ziemlich im Trend, und das musste ich natürlich auch irgendwie aufgreifen. Nur simpel irgendwas ausdrucken war mir aber zu flach, also hab ich dem ganzen meinen Stempel aufgedrückt. Will sagen, ich hab mir zwei geometrische Osterhasenbilder tatsächlich ausgedruckt (also doch!), und dann die einzelnen Kreuzungspunkte mit einer spitzen Nadel auf Bastelkarton übertragen. Dann habe ich die Verbindungen zwischen den Kreuzungspunkten mit weicher, weißer Wolle nachgestickt. Sieht dann so aus:
Nachdem ich jetzt schon diverse Techniken verwendet habe, durfte die Nähmaschine natürlich auch nicht fehlen - ich hab Hühnchen genäht; die passen ja auch irgendwie zum Frühling. Dazu hab ich Reste von meinem roten Wollwalk verwendet, abgeschnittene Hosenbeine und ausrangierte Bettlaken. Die Perlchen als Füße hab ich teilweise mit rotem Nagellack passend eingefärbt, denn ich wollte nicht extra rote Holzperlen kaufen. Wenn ich irgendwas upcyclen kann, das zu Hause rumliegt, ist mir das immer lieber. So hab ich auch die Kulleraugen verwendet, die ich schon seit Jahren gebunkert hatte. Nur ein bisschen Vogelsand musste ich zukaufen. Ich habe übrigens gelesen, dass man die Hühnchen auch mit Katzenstreu füllen kann. Wenn man sie dann mit ins Auto nimmt, sollen sie angeblich beschlagene Scheiben verhindern. Hab ich nicht getestet, denn erstens vertraue ich auf die Lüftung/Heizung unseres Autos und zweitens wollte ich vermeiden, dass sich die grobe Struktur der Katzenstreu durch den Stoff drückt. Der Vogelsand ist da viel glatter.
Achtung, jetzt kommt der ganze Hühnerhof in allen Größen und Farben:
Gehabt Euch wohl, Ihr Lieben!











