Montag, 11. September 2023

Das kannst Du Dir nicht ausdenken!

Hallo Ihr Lieben!

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Dass es diese Geschichte würde, die jetzt kommt, hätte ich allerdings im Leben nicht gedacht... Lehnt Euch zurück, holt Euch 'nen Tee, oder auch ein Snickers, könnte nämlich länger dauern!

Vor einiger Zeit überbrachte das große Töchterlein die frohe Kunde, dass sie und ihr Liebster heiraten wollen. Wir haben uns sehr gefreut, gleich ein schickes Outfit organisiert, denn sowas will ja auch mit Stil gefeiert werden, und stante pede die Flüge gebucht. Lufthansa Business Class, denn der Hamster will bei so einem wichtigen Ereignis nichts dem Zufall überlassen. Dummerweise fliegt von Malta aus nach Stuttgart nur die LH bzw. Air Malta, und leider auch nicht direkt. Es war also geplant, von Malta über München nach Stuttgart zu fliegen und der Rückflug sollte über Frankfurt erfolgen. Soweit so gut.

Ich habe am Mittwoch extra früher Feierabend gemacht, damit wir in aller Ruhe Heinrich zur Dogsitterin bringen können, gemütlich den Koffer packen und dann am nächsten Morgen mit der Flughafenlinie per Bus an den Flughafen fahren können. Das hat auch ganz wunderbar geklappt. Wir haben uns nach dem Einchecken in der Business Lounge noch ein bisschen die Zeit vertrieben und sind dann an Bord gegangen. Ein Sektchen zum Einstimmen und los ging's.

In München gelandet, hat man unsere Maschine kurzfristig auf einen Platz ganz weit draußen auf dem Flugfeld umgeplant, allerdings nicht daran gedacht, dass wir dann auch eine Treppe und einen Bus brauchen. Also erst mal eine Viertelstunde auf die Treppe gewartet, und als die dann da war, hieß es nochmal zwanzig Minuten warten auf den Bus. Mit einem Anschlussflug ist sowas immer ganz toll. Aber gar kein Problem - der Anschlussflieger hatte auch eine gute halbe Stunde Verspätung, haha! Angeblich aufgrund von Personalmangel, ich sag dazu jetzt mal nix.

Wir haben mal in weiser Voraussicht zwei AirTags für unser Gepäck gekauft, mit denen wir die Koffer tracken können. Direkt nach der Landung in Stuttgart kam vom Hamster die Bemerkung: Ich glaub, unser Koffer ist noch in München. Ich hab das erst für einen Scherz gehalten, es war aber sein bitterer Ernst. Er hat dann direkt mit dem Lufthansa-Support Kontakt aufgenommen, doch wir wussten anscheinend besser als die, wo sich unser Koffer befand. Half jetzt aber erst mal alles nix; wir sind dann mit dem jüngsten Töchterlein, das uns freundlicherweise abgeholt hat, nach Ditzingen zu ihr nach Hause gefahren, da sollten wir nämlich unser Lager aufschlagen. Wir waren noch relativ entspannt, schließlich hatten wir sowas vor Jahren mal mit Delta Airlines auf dem Flug nach Austin/Texas erlebt. Ein Koffer war in Atlanta hängen geblieben, wurde jedoch mit dem nächsten Flieger nachgeschickt und noch am gleichen Abend direkt zu uns ins Hotel geliefert. Und es war ja erst Donnerstag Spätnachmittag.

Wir hatten eigentlich einen gemütlichen Abend im Wichtel in Ditzingen geplant gehabt mit Sarah, ihrem Liebsten uns seiner Familie - die wollten wir nämlich jetzt endlich auch mal kennenlernen. Da wir nicht wussten, wann der Koffer kommt, haben wir kurzfristig überlegt, das Event zu Sarah und Eric nach Hause zu verlegen. Aber dann, oh Wunder, erhielten wir eine Benachrichtigung, dass der Koffer im Anflug nach Stuttgart war und um 22.50 Uhr landen sollte. OK, haben wir gedacht, dann müssen wir zwar ein bisschen länger aufbleiben, als geplant, aber dem Essen mit der Familie steht nichts mehr im Wege.

Es versteht sich von selbst, dass der Hamster schon beim ersten Kontakt mit der Lufthansa die Dringlichkeit klargemacht hatte, unsere Übernachtungsadresse in Ditzingen durchgegeben hatte mit der Bemerkung, wir bräuchten als Brauteltern den Koffer bis spätestens 10 Uhr, denn da waren unsere Outfits drin, Schuhe, Haarklämmerchen, Makeup... sogar meine Schilddrüsenhormone waren drin (ok, für einen Tag hatte ich sie im Handgepäck). Es war also wirklich dringend. Der Abend verstrich - wir haben immer wieder versucht, jemanden an die Strippe zu kriegen, aber vergeblich, denn ab 20 Uhr hatten da alle Feierabend.

Am nächsten Morgen haben wir dann ab sieben Uhr versucht, den Koffer nach Ditzingen zu bekommen. Ein Anruf am Stuttgarter Flughafen ergab, dass Lufthansa immer einen bestimmten Kurierdienst mit der Gepäcknachsendung beauftrage. Wir mögen denen doch eine Email schicken, man selbst könne da nichts machen. Email haben wir verschickt und parallel dazu versucht, diesen Kurierdienst anzurufen. Gab nur eine Telefonnummer von denen in Hannover, und da wurde ich mehrfach rausgeschmissen, nachdem ich zehn Minuten lang in der Warteschlange hing (die einen übrigens darauf hinwies, falls das mit dem Anruf nicht klappen sollte, möge man doch mailen)... 

Gleichzeitig hatte der Hamster dann einen sogenannten Service-Mitarbeiter von Lufthansa an der Strippe, von dem er wissen wollte, warum wir denn Priority-Gepäck bezahlt haben, wenn sich jetzt keiner kümmert, damit das zu uns kommt? Der Mitarbeiter meinte da doch ganz trocken: Ich weiß, dass das ganz schlechter Service ist, aber mehr kann ich nicht machen. Der Koffer kommt zu Ihnen, aber ich kann Ihnen nicht sagen, wann. Holen Sie ihn doch selbst, wenn es dringend ist. Es herrscht halt Personalmangel." Ich bin jetzt noch schwer beeindruckt von der Selbstbeherrschung des Hamsters... 

Da meine ehemalige Firma am Flughafen sitzt, hab ich dann noch einen ehemaligen Kollegen angerufen, ob er ggf. den Koffer zu uns fahren könnte. Er war dummerweise schon auf dem Weg nach Mannheim, hat mir aber ein Taxiunternehmen empfohlen. Blöderweise rückt die Lufthansa das Gepäck nicht einfach raus an einen Taxifahrer, sondern nur, wenn sie das selbst beauftragt - wozu sie aber aus Personalmangel ja keine Kapazität hatten. Selbst hinfahren war auch keine Option mehr, denn wenn wir denn ein Taxi bekommen hätten, hätte es ein Vermögen gekostet. Mit der S-Bahn hätte es zeitlich schon nicht mehr hingehauen. 

Also haben wir in den sauren Apfel gebissen, des Hamsters Hemd von Vortag ordentlich gebügelt, seine Socken gewaschen und trocken gebügelt, und ich hab mir vom jüngsten Töchterlein ein Ex-Kleid von mir ausgeliehen. Ich hatte es so gut wie nie an, deshalb hatte ich es vor dem Umzug ihr gegeben - das war jetzt praktisch. Vielleicht hätte der Hamster vor dem Umzug Sarahs Freund Eric einen Anzug vermachen sollen... :-) Sehr praktisch war auch, dass ich auf dem Flug ein paar schickere Sandalen anhatte statt Turnschuhe. Das wäre in Kombination mit dem Kleid doch merkwürdig geworden. 

Nun gut, dank Sarahs Makeup-Palette, Zahnbürsten und sonstiger Hilfe waren wir einigermaßen präsentabel, wenn auch nicht so schick, wie wir das geplant hatten. Gottseidank hatte ich meinen Schmuck in der Handtasche und nicht im Koffer. Aufgrund von Gleisarbeiten war die Straßenbahn keine wirkliche Option (wer einmal das Wort Schienenersatzverkehr gehört hat, weiß, was ich meine), deshalb hatte Alex schon am Vormittag ein Taxi bestellt, das uns um 12:30 Uhr abholen und zum Standesamt bringen sollte. Wir standen also an der Straße bereit, da bekommt er um exakt 12:30 Uhr den Anruf vom Taxifahrer, er stünde im Stau und könnte nicht kommen! Ahhhhh!!! Uber stand nicht zur Verfügung, also haben wir sechs bis acht örtliche Taxiunternehmen angerufen, die hatten aber keinen Bock auf Kundschaft. Der eine meinte: "Ich kann erst in einer Dreiviertelstunde.", der nächste sagte uns knallhart, er hätte jetzt Mittagspause. Service-Wüste Deutschland!!!

Es blieb uns dann nichts anderes übrig, als das Brautpaar zu informieren, und dank Maries genialem Organisationstalent stand um kurz vor eins (man erinnere sich: Traubeginn 13:00 Uhr) der Schwager in spe vor der Haustür und hat uns unter Missachtung sämtlicher Geschwindigkeitsbegrenzungen nach Weilimdorf aufs Standesamt gebracht. Zwischenzeitlich hatte das Brautpaar die Standesbeamtin weichgeklopft, dass sie mit der Trauung auf die Eltern der Braut wartet (das ist für Beamte am Freitagmittag nicht selbstverständlich...), und um 13:15 Uhr waren wir am Standesamt - so gerade noch im akademischen Viertel. 

Allerdings vor verschlossenen Türen, denn es war ja Freitagnachmittag! Wir also wieder angerufen, damit jemand runterkommt, um uns die Tür zu öffnen. Die Pförtnerin wollte uns schon abwimmeln, aber wir haben sie einfach überrannt, und die Trauung konnte endlich beginnen!

Die Zeremonie war wunderschön, der Trausaal sehr hübsch, und die Standesbeamtin wirklich nett. Wir hatten alle ein Tränchen im Auge und im Knopfloch, und auf einmal waren die Kinder verheiratet. Der Kungfu-Verein vom Bräutigam hat das Brautpaar dann mit Seifenblasen und Sekt empfangen, und die Weilimdorfer Marktbesucher hatten auch was zu schauen. Ein junger Mann mit unverkennbar amerikanischem Akzent war vom Outfit des Bräutigams so begeistert, dass er glatt ein Foto machen musste :-)

Wir sind dann mit einem VW-Bus von 1968 vom Standesamt zur Veranstaltungshalle gefahren worden.


Und auf einmal fiel alle Anspannung ab, und die Party konnte beginnen. Und wir alle haben Gas gegeben bis nachts um drei, das kann ich Euch sagen!

So irgendwann kurz nach sechs an diesem denkwürdigen Freitag war Sarah dann an der Uni fertig, und da sie von Tübingen aus am Flughafen vorbeikommt, habe ich ihr ein Foto vom Gepäckabschnitt geschickt, und sie hat dann am Flughafen einfach mal ihr Glück versucht. Man hat sie dann in eine Halle geschickt, wo hunderte von Koffern herrenlos rumstanden, da war unserer aber nicht dabei. Man führte sie dann noch in eine zweite Halle, in der doppelt so viele Koffer auf die Abholung warteten. Mein Koffer hat ein prägnantes Muster, daher konnte sie ihn schnell identifizieren, und er wurde ihr dann doch einfach so (ohne Unterschrift etc.) ausgehändigt.

Als sie uns per WhatsApp mitteilte, dass sie den Koffer in Händen hat, kam gleichzeitig die Info von dem Kurierdienst, dass er von Lufthansa nie einen Auftrag  zum Liefern unseres Koffers erhalten hätte. Ich muss nicht erwähnen, dass unser Koffer laut der letzten Mail von Lufthansa jetzt als verloren gilt...

Nun gut, wir haben eine grandiose Hochzeit und insgesamt ein tolles Wochenende mit den Schwiegerfamilien unserer beiden Mädels verbracht, und Sonntag sollte es dann wie oben schon erwähnt von Stuttgart über Frankfurt nach Malta gehen. Die Lufthansa hatte uns aber vom Flug auf den Zug umgebucht, und wir sollten um 17:23 vom Stuttgarter HBF abfahren - sagt Euch Stuttgart 21 und das entsprechende Baustellen-Chaos etwas? Wir sind also sehr früh mit der S-Bahn von Ditzingen nach Stuttgart reingefahren. 

Die S6 mussten wir wegen Streckenarbeiten in Zuffenhausen dann leider verlassen und in die S4 wechseln. Die musste dann am Nordbahnhof nochmal außerplanmäßig halten, denn im Tunnel vor dem HBF war eine andere S-Bahn liegengeblieben... Nichtsdestotrotz haben wir den Zug zum Flug erreicht und waren im Zug gerade dabei, unsere Plätze aufzusuchen, da sah ich auf der Anzeigetafel: Dieser Zug hat a) Verspätung und b) hält heute nicht in Frankfurt. Nee, oder?

Wir also am Bahnsteig gegenüber in den nächsten Zug. Laut Zug-Koordinator - der Mann mit der roten Mütze - hätte der Zug zwar Verspätung, aber wenn nichts mehr schiefginge, sollte der Zug um 18:57 Uhr am Flughafen sein. Boarding war für 19:30 Uhr angesetzt, es sollte also knapp werden, aber so gerade reichen.

Wenn das Wörtchen wenn nicht wär... Bei der Einfahrt zum Frankfurter HBF kam vom Zugführer die Durchsage: "Sehr verehrte Fahrgäste, wir erreichen den HBF um 19:01 Uhr, und wir müssen leider die Wagen 31 bis 39 abkoppeln wegen Defekten, weil wir sonst nicht die Schnellstrecke in Richtung Köln nehmen können. Weil dieses Abkoppeln zehn bis fünfzehn Minuten dauern kann, empfehlen wir Reisenden zum Flughafen, den ICE 120 von Gleis 9 zu nehmen. (Kleine Pause...) Ich korrigiere mich: Wir werden den HBF erst um 19:20 Uhr erreichen, und dann kommt das Abkoppeln, wir empfehlen also dringend, auf den ICE 120 zu wechseln. (Weitere kleine Pause...) Ich korrigiere mich erneut: Wir bekommen eben über das Internet die Meldung rein, der ICE 120 wurde gecancelt." 

Der Hamster chattete schon wieder mit dem LH-Support, aber die konnten natürlich nichts machen, denn unser Flug war die letzte Verbindung nach Malta an dem Tag. Ich hab schon gewitzelt, wir hätten jetzt nur noch eine Chance, wenn der Flieger verspätet oder defekt sei. Aber noch waren wir eine Station vom Flughafen entfernt. Auf einmal wurde es in unserem Abteil bzw. in dem gesamten vorderen Zugteil sehr kuschlig, denn die ganzen Reisenden aus dem gestrichenen ICE 120 stiegen zu, und sämtliche Passagiere, deren Wagen man abgekoppelt hatte, mussten auch vorne einsteigen. 

Es kam schon zu hitzigen Diskussionen, denn jeder setzte sich, wo er oder sie noch ein Plätzchen fand, und eigentlich sind dann alle Reservierungen aufgehoben, aber es gibt natürlich Leute, die auf ihrer Reservierung bestehen. Und es gibt Leute, die damit eigentlich nichts zu tun haben, und sich aber trotzdem einmischen und sich im Ton vergreifen. Da musste der Hamster dann einmal ganz leise werden, und der Einmischer hatte sich ausgemischt... Da nun aber der Restzug nicht nur doppelt, sondern dreifach besetzt war, kam eine weitere Durchsage, dass der Zug jetzt wegen Überladung überhaupt nicht losfahren könnte, wenn nicht einige Reisende freiwillig wieder ausstiegen!

Es war mittlerweile 19:30 Uhr, also unsere Boarding Time, und folglich haben wir entschieden, wir verlassen dieses feine Etablissement und schauen, ob uns ein anderer Zug oder ggf. eine S-Bahn die eine Station mitnimmt. Wir haben dann einen IC erwischt, der uns um 20:00 Uhr am Flughafen ablieferte. Der Flieger hatte leider keine Verspätung, er war weg. Der freundliche LH-Servicemitarbeiter hat uns dann einen Hotelgutschein fürs Sheraton direkt am Flughafen ausgehändigt inklusive Verpflegung. Dummerweise war der Pauschalbetrag fürs Abendessen 18 Euro pro Person, das günstigste Gericht im hoteleigenen Restaurant kostete allerdings 21 Euro ohne Getränke. Wir haben also etwas draufgezahlt, aber das war uns dann auch egal. Nur noch duschen, schnell einen Happen essen und ins Bett.

Das Essen war übrigens wirklich lecker, und die eine von den drei Bedienungen auch sehr nett (der männliche Rest hatte den Servicegedanken noch nicht so recht verinnerlicht...). Wir betteten also unsere müden Häupter zur Ruhe und sind ratzfatz eingeschlafen. Um zwei Uhr wurde der Hamster jedoch wach, wollte ins Bad und brummte nur: Wir haben einen Wasserrohrbruch! Es tropfte von der Decke vor dem Bad, und laut Auskunft der Rezeption war das die Klimaanlage, und es würde sofort ein Techniker vorbeikommen. Der war auch gleich da und hat repariert, was das Zeug hält. Er war aber gerade weg, da tropfte es erneut - war wohl doch nicht so effektiv, sein Reparaturversuch. Also durften wir um halb drei noch das Zimmer wechseln, und so schnell sind wir dann auch nicht wieder eingeschlafen.

Jedes Mal, wenn wir gedacht haben, jetzt kann es nicht mehr schlimmer kommen, passierte doch noch irgendwas. Der Wurm war drin von vorne bis hinten, und sowas kann man sich nicht ausdenken, höchstens bei "Verstehen Sie Spaß" oder in einem ähnlich schlechten Film. Wenn das also in Deutschland Normalität ist, dann bin ich wirklich und wahrhaftig entsetzt. Was ist denn aus unserer Pünktlichkeit und Effizienz geworden? Keiner kümmert sich mehr, freundlicher Service ist offensichtlich ein Fremdwort, aber alle naselang hört man von Personalmangel. Und wenn jemand ganz offen sagt: "Ich weiß, dass ist jetzt ganz schlechter Service, aber ich kann trotzdem nichts machen", dann lässt das sehr, sehr tief blicken. Ein Freund schrieb mir als Kommentar: "Freut mich, dass Ihr Urlaub in einem Entwicklungsland gemacht habt..." 

Aber das Frühstück war gut, der Rückflug einigermaßen pünktlich und der Koffer war auch da, wo er sein sollte. Wir haben dann, weil wir ja Montagvormittag den Hund wieder abholen mussten, einen Bolt-Fahrer geordert (das ist quasi das maltesische Uber), der war in fünf Minuten da, und hat uns erst zur Dogsitterin gefahren, hat brav gewartet, bis wir Heini eingesammelt hatten, und hat uns dann zügig, sicher und für deutsche Taxi-Verhältnisse äußerst günstig nach Hause gebracht. Sprich, in unserem herrlich unperfekten Malta hat alles perfekt geklappt.


Was ein Ritt! Also falls jemand einen Hollywood-Regisseur kennt, wir würden die Geschichte durchaus verkaufen. Doch ich schätze, das ist echt zu unglaubwürdig... Aber: Dieses Wochenende werden wir so schnell sicher nicht vergessen!!!


In diesem Sinne darf ich meine eigene Trauzeugin mit folgendem Ratschlag zitieren:

Atmen, durchhalten, Alkohol trinken!!!


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