Mittwoch, 16. Juni 2021

Summertime

...and the living is easy...

Hallo Ihr Lieben,

ja, genau, so isses! Der Wetterhamster und ich sind seit 1. Juni durchgeimpft, seit gestern ist die 14tägige Karenzzeit um, wir sind also auf dem besten Weg, uns die Normalität zurückzuerobern. Kneipen und Restaurants machen wieder auf, erste Konzerte finden statt, und beim Bummeln kann man tatsächlich in die Geschäfte rein, statt sich nur die Nase am Schaufenster platt zu drücken.

Und irgendwie fehlte mir ein bisschen der Drive, einen neuen Blogpost zu erstellen. Da das Ganze aber meinem und Eurem Vergnügen dienen soll, mach ich mir da keinen Stress. Wenn mir danach ist, kommt ein neuer Beitrag, und ansonsten könnt Ihr Euch sicher sein, dass es mir gut geht. Schlechte Nachrichten verbreiten sich nämlich ganz schnell. 

Und weil Ihr so lange nix von mir gehört habt, gibt es ganz viele schöne bunte Bildchen als Entschädigung :-)

Fangen wir in der Küche an - bevor sich die Spargelsaison dem Ende zuneigt, hab ich noch ein Salatrezept für grünen Spargel (gefühlt das siebenunzwanzigste oder so):


Und zwar hab ich den Spargel in der Pfanne gebraten, dann mit Orangenfilets in eine Schüssel gegeben, und Walnüsse und Cashews fettfrei geröstet. Die kamen dann auch darüber, und aus dem aufgefangenen Orangensaft habe ich mit Ahornsirup und Olivenöl ein Dressing gemixt. Getoppt wurde das Ganze mit einer ordentlichen Portion Parmesan. Äußerst lecker!

Der Salat eignet sich natürlich - wie fast jeder Salat - gut als Grillbeilage, und in dem Zusammenhang muss ich auf jeden Fall auch mein Monkey Bread erwähnen. Warum das so heißt, weiß ich nicht genau, im Deutschen findet man es auch unter Zupfbrot, aber Monkey Bread finde ich viel netter. Im Grunde genommen simpel, aber hübsch (so was soll es ja geben im Leben...): Hefeteig ansetzen,  nach dem ersten Gehen tischtennisball- bis golfballgroße Bällchen formen und in verschiedenen Garnituren wälzen. 


Ich hab Röstzwiebeln, gewürztes Tomatenmark und geriebenen Parmesan genommen. Die Bällchen werden dann dicht an dicht in eine Springform gesetzt, müssen nochmal ein bisschen gehen und werden dann gebacken.


Die Form unbedingt gut einfetten, sonst wehrt sich der Brötchenkranz nach dem Backen...Das Problem hatte ich leider, sodass es vom finalen Brot kein Bildchen gibt :-)

Wenn man dann fertig ist mit Grillen, fehlt noch ein Dessert. Natürlich könnte man Ananas, Pfirsiche oder Bananen gut auf den Grill schmeißen, aber da noch Erdbeerzeit ist, habe ich mich für eine klassische Biskuitrolle entschieden. 

Ich will ja nicht angeben, aber ich bin zwei Mal gefragt worden, ob ich den Kuchen gekauft hätte :-) Ich nehm das mal als Kompliment...

Vor Kurzem hat mich das große Töchterlein mit jeder Menge Wollreste bedacht, und obwohl im Moment wohl eher leichte Sommertücher oder Söckchen angesagt wären, hatte ich eher Winterwolle zu verarbeiten, und das hab ich dann auch getan: 


Hier jetzt das Ganze nochmal im Detail. Als erstes eine gehäkelte Mütze im Büschelmaschenmuster (also im Wesentlichen mehrere Stäbchen zusammen abgemascht).


Dann eine zweite Mütze, ebenfalls gehäkelt, aber im Alpine-Muster (kommt durch Reliefstäbchen zustande), und weil mir danach war, mit einem Riesenbommel.


Aber nicht nur der Kopf soll im Winter schön warm bleiben, auch der Hals ist wichtig. Deshalb habe ich hier einen Loop in einem 3D-Muschelmuster gehäkelt:





Aber auch was Home Dekor angeht, war ich fleißig. Am Samstag bin ich über ein superdickes Garn gestolpert in einem tollen Silbergrau. Meine weißen Kissenhüllen passen zwar prima auf mein Sofabett, aber  Hundepfoten, Lakritznasen und Sabberschnauzen sorgen dafür, dass sie nicht lange weiß bleiben. Insofern habe ich eine farblich unempfindlichere Kissenhülle mit Zopfmuster gestrickt - ging mit Nadelstärke 10 auch ganz fix. 


Und damit sich meine Nähmaschine nicht vernachlässigt fühlt, hier meine allerneuesten Projekte aus der Nähstube. Passend zum Frühling und Sommer habe ich Körbchen in Blütenform genäht. Sie können als Utensilos für alles Mögliche genutzt werden und sogar als Blumen-Übertöpfe, wenn man mag. Damit sie Stand haben, habe ich sowohl den Außenstoff als auch das Futter mit Vlieseline verstärkt. Hier ein paar Eindrücke:


 




Diese Blütenkörbchen sind zugegebenermaßen ziemlich verspielt. Ist eigentlich gar nicht so meins, aber ich musste sie einfach mal ausprobieren. Doch manchmal ist weniger mehr, und deshalb hier die minimalistische Version von Stoff-Utensilos:





Alle Utensilos haben ein kleines Label aus SnapPap verziert mit einer Stoffblüte - weil ich sie als Blumenübertopf vorgesehen hatte. Man kann sie krempeln oder hochgeklappt lassen, und das Beste: Wenn sie nicht im Gebrauch sind, nehmen sie kaum Platz weg im Schrank.

Ich hoffe, es geht Euch allen gut,
und Ihr genießt den Sommer genauso wie ich!!!


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