Huhu Ihr Lieben,
na, alle Eier gefunden? Wir haben Ostern ziemlich gemütlich verbracht; des Hamsters Erstgeborene ist zu Besuch, und wir haben Schwiegermamas selbstgemachtes Eierlikörchen verputzt, Corona-Tests sind alle negativ, was will man mehr?!
Und wenn man davon absieht, dass hier gestern tatsächlich so fieses, weißes Zeugs vom Himmel fiel und es empfindlich kalt ist, scheint die Sonne, und die Osterglocken blühen mit den Krokussen (wie ist der Plural von Krokus? Kroküsse, Kroken, Krokanten???) um die Wette. Deshalb stand mir die Tage der Sinn nach Spargel, und so gab es erst eine Quiche mit grünem Spargel und Räucherlachs für den Hamster und mich:
Mittlerweile haben sich beide Töchter für eine vegane Lebensweise entschieden, und so gibt es momentan bei uns Vegan/Vegetarisches, gestern z. B. ein Kartoffel-Möhren-Curry. Am Ostersonntag hatte ich viel Zeit, und so hab ich mich an selbstgemachten Gnocchi versucht. Die waren gar nicht so kompliziert, wie ich befürchtet hatte. Im Grunde hab ich nur Kartoffeln gekocht (vorwiegend festkochend), die dann gepellt und gestampft. Dazu kam Mehl, ein bisschen Salz und Muskat, was dann zu einem Teig verknetet wurde.
Hier die komplette Ausbeute von 750 g Kartoffeln und 270 g Mehl (und die Gnocchi sind in etwa so groß wie ein 5 Mark-Stück, falls sich noch jemand daran erinnert...):
Danach wurden die Dinger in einem großen Topf mit reichlich kochendem Salzwasser gegart. Die genaue Kochzeit gann ich gar nicht sagen, aber wenn man sie reinschmeißt, sinken sie erst mal auf den Boden, und wenn sie nach oben schwimmen, sind sie fertig. Man sollte sich allerdings nicht zu weit vom Topf entfernen, das kann schnell gehen!
Gnocchi allein sind aber langweilig, also hab ich Zwiebeln, Spinat, Kichererbsen und Datteltomaten in eine Pfanne geschmissen und das Ganze mit viel Knoblauch und Muskat und allerlei anderen Gewürzen abgeschmeckt. Baden-Württemberg mag das derzeit anders sehen, aber meine Ampelkoalition auf dem Herd war völlig unkompliziert:
Gut zwei Drittel der Gnocchi habe ich gleich mit in die Pfanne gehauen, und das restliche Drittel separat in einer beschichteten Pfanne angeröstet, bis sie knusprig waren. Mein Fazit: Einfacher, als ich dachte, allerdings schon zeitaufwendig. Aber ich müsste mal ausprobieren, die Knödelchen auf Vorrat zu produzieren. Mir stellt sich nur die Frage, ob ich sie gegart oder ungegart einfriere - das sollte sich aber recherchieren lassen. Dann wären die Gnocchi eine echte Alternative, auch für den Alltag.
Und wie schon beim letzten Blog Post, hier noch ein bisschen Hundecontent:
Bevor hier jetzt jemand den Tierschutz einschalten will, dem Elsemädchen geht es gut! Sie ist eines von zwei sehr geliebten, sehr verwöhnten, sehr felligen Familienmitgliedern!
In diesem Sinne gehabt Euch wohl!!!










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