Huhu, Ihr Lieben!
Wir sind mittlerweile ganz offiziell Magdeburger, und bis auf ein paar Kleinigkeiten ist unsere Wohnung genau so, wie wir es uns vorgestellt hatten. Ich muss demnächst noch ein paar Zitronenbäumchen separieren, die ich vor dem Umzug des einfacheren Transports wegen in einem Topf gelassen hatte. Dazu muss ich dann noch mal einige Übertöpfe anmalen, denn Gelb und Orange passt einfach nicht ins Gesamtkonzept.
Dann kam vor zwei Tagen Stoffnachschub, den ich ganz brav erst mal gewaschen habe, um unschöne Überraschungen zu vermeiden... Ist mir tatsächlich mal passiert: Aus Bequemlichkeit hab ich zwei T-Shirts einfach zugeschnitten und genäht und war so stolz, dass mir die Verarbeitung von Jersey das erste mal so richtig gut gelungen war, und der Schnitt auch so gut passte. Und dann hatte ich nach der ersten Wäsche bauchfreie T-Shirts! Und das Problem an der Sache: bauchfrei heißt leider nicht unbedingt bauchfrei. Will heißen, ich habe einen, und den konnte man blöderweise auf einmal so richtig gut sehen... Ich hab die T-Shirts dann verlängert, aber nochmal passiert mir sowas nicht! Anyway, aus den beiden Stoffen - einem dunkelgrauen Waffelpiqué und einer hellgrauen Webware mit Pusteblumen will ich Kissenbezüge für das Gästebett in meinem Büro nähen. Von der Idee mit den Paletten hab ich mich zwischenzeitlich verabschiedet, aber das Farbkonzept muss muss trotzdem passen. Eventuell befestige ich auch noch zwei Kissen an der Wand, aber das muss ich mir noch genauer überlegen.
Während ich also auf die Stofflieferung wartete, hatte der Hamster drei weiße Tauben - äh, Quatsch, drei weiße T-Shirts aussortiert. Und ich hab daraufhin beschlossen, die in Garn umzufunktionieren und mal zu sehen, ob ich daraus nicht was Hübsches häkeln kann. Theoretisch hätte ich natürlich dem allgemeinen Trend folgend eine Makramee-Blumenampel damit knüpfen können, aber Ihr kennt meine Einstellung zu Makramee... Warum also was basteln, das ich anschließend nicht auch selbst verwenden wollen würde?
Hier also die Aktion in Wort und Bild:
Als erstes hab ich den Saum unten vom T-Shirt und den oberen Teil ab den Ärmeln abgeschnitten, es mehr oder weniger glatt hingelegt und Streifen von 2 cm Breite runtergesäbelt. Aber Achtung! Die im Bild untere Seitennaht wird jeweils durchtrennt, aber ein paar Zentimeter vor der oberen Seitennaht muss gestoppt werden, sonst produziert man viele, viele Stoffringe...











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