Mittwoch, 17. Februar 2021

Alles neu - DIY

Huhu, Ihr Lieben!

Mein Umzugs"urlaub" ist vorbei, seit Montag arbeite ich wieder und habe seitdem in meiner beruflichen eMail-Signatur den Dienstsitz Berlin stehen. Tja, jetzt werde ich zukünftig an Rosenmontag einen offiziellen Urlaubstag nehmen müssen, denn den freien Tag bekommt man nur im Rheinland/Ruhrgebiet geschenkt. Aber egal, die Hauptsache ist, dass wir nächstes Jahr überhaupt mal wieder ordentlich feiern können. Die Organisation der Impfungen hat zwar noch Luft nach oben, aber ich bin mal optimistisch...

Was soll ich sagen? Bis auf eine größere Schwedenmöbel-Bestellung, die ich vor mir herschiebe, weil ich mich noch genauer erkundigen muss, wie das mit dem Aufbauservice funktioniert, ist soweit alles im grünen Bereich. Die Küche steht und funktioniert, nur der Kühlschrank und die Abzugshaube hatten Lieferschwierigkeiten und kommen erst nächste Woche. Macht aber nix, wir haben ja noch einen Kühlschrank in Reserve. Der steht zwar im Obergeschoss, und jetzt wandern wir zum Kochen oder fürs Frühstück immer mit dem Einkaufskorb hoch und runter - aber Bewegung ist ja prinzipiell gut.

Und dann haben wir noch einen Besenschrank und eine Kücheninsel nachbestellt. Das ist mir noch nie passiert: In der Küche ist so viel Platz, dass es bescheuert gewesen wäre, den Besenschrank nicht nachzuordern. Ist einfach praktischer, den Wischmopp direkt vor Ort zu haben, wo der Wassernapf der Hunde steht. Die Tischmanieren der Beiden lassen nämlich ein wenig zu wünschen übrig. Und in der Mitte sieht es einfach merkwürdig leer aus! Ein Küchentisch mit Stühlen wäre zu eng, aber eine Kücheninsel passt perfekt. Hilfe, meine Küche ist zu groß! Nee, aber im Ernst: Ich bin sehr glücklich mit der großen, offenen Wohnküche. Endlich muss ich meinen ganzen Kram nicht auf Küche, Gästezimmerschrank und Sideboard verteilen, sondern hab alles an einem Platz. 

Somit bleibt mir nach der Pflicht nur noch die Kür, also Deko und sowas. Als erstes DIY-Projekt habe ich deshalb meine ganzen Vorratsgläser, einige Blumenübertöpfe, deren Farbe nicht mehr zur Einrichtung gepasst hat, und ein Blech-Schild, das ich zukünftig als Speiseplaner nutzen will, mit schwarzer Tafelfarbe angemalt.


Danach werde ich mich mit und mit an eigene Bilder wagen. In unserem alten Haus hatte ich einige tolle Kalenderbilder im Querformat an den Wänden hängen. Hier sind die Deckenhöhen ein bisschen niedriger (zumindest im unteren Geschoss), sodass Bilder im Hochformat besser wären, weil sie die Räume optisch strecken. Angefangen habe ich in meinem Büro/Gästezimmer mit zwei zueinander passenden Bildern in Grau-Silber. Inspiriert wurde ich dabei vom amerikanischen Mid-Century/Modern-Stil, und die beiden Objekte erinnern irgendwie an Oskar Schlemmers Bauhaus-Figurinen. Finde ich sehr passend, denn Dessau als Wiege des Bauhaus ist gleich um die Ecke.



Beide Bilder sind nicht gemalt, sondern geklebt. Ich habe hierzu silberne Wellpappe, glänzend beschichteten Karton, zerknittertes silbernes Bastelpapier und einen Rest selbstklebender Alu-Dekor-Folie verwendet, mit der ich vor Jahren mal eine Spülmaschine beklebt hatte. Leider hab ich kein Foto ohne Spiegelung hinbekommen, aber die Bilder machen sich da ganz gut.

Wenn mich die Muse dann mal wieder küsst, möchte ich noch ein Set von zwei Bildern für das Hamsterbüro machen, und eventuell für das Schlafzimmer auch noch ein Zweier- oder Dreier-Set. Ich werde berichten!

Und dann hab ich noch ein etwas schräges DIY-Projekt angefangen, um zumindest einen Teil des Verpackungsmaterials vom Umzug wiederzuverwerten... In meinem Büro steht jetzt ein Regal, das wir bisher im Wohnzimmer nur zu Dekozwecken genutzt haben, also standen da früher nur so einzelne Fotos und Holzfiguren aus Tansania drin. Jetzt wird das Regal aber auch zur Aufbewahrung genutzt, und ich wollte in zwei Regalfächer exakt passende Boxen einsetzen, die ein bisschen geflochten aussehen, so wie Rattan oder Wasserhyazinthe beispielsweise. Also hab ich mir aus einem Umzugskarton zwei Boxen gebaut:



Zur zusätzlichen Stabilisierung werde ich sie innen und außen noch mit ein/zwei Lagen Packpapier und Kleister verkleiden; außerdem wird dadurch die Schrift verdeckt. Dazu bin ich aber noch nicht gekommen. Im Anschluss werde ich dann aus dem ganzen Packmaterial, mit dem Gläser und Geschirr eingepackt waren, zwei riesig lange Zöpfe flechten, die dann mit Heißkleber außen auf die Boxen aufgeklebt werden. Ungefähr so:



Das könnte dann in etwa so aussehen:


Wenn ich ganz ehrlich bin, ist mir das Geflecht noch ein bisschen zu grob. Ich habe zweierlei Papier, und in dem Fall hier das etwas festere verwendet. Ich glaube, mit dem weicheren Papier bekomme ich dünnere und gleichmäßigere Flechten hin, das gefällt mir wahrscheinlich besser. Wenn das dann alles aufgeklebt ist, kommt nochmal eine Schicht Kleister drüber. Und zu guter Letzt will ich noch Ledergriffe mit Buchschrauben an den Boxen befestigen, damit man sie gut aus dem Regal rausziehen kann. So ist der Plan, und auch hier halte ich Euch auf dem Laufenden, ob es funktioniert hat oder ich doch fertige Boxen beim Möbelschweden kaufe...

Ach ja, und hier noch was Witziges aus der Waschküche: 


Falls man es nicht erkennen kann, an der Wäscheklammer hängt die ach so bekannte einzelne schwarze Socke...

Gehabt Euch wohl, Ihr Lieben!



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