Montag, 4. Mai 2020

Theo, mach mir ein Bananenbrot!

Huhu, Ihr Lieben!

Es gibt ja Menschen, die behaupten, Zufälle gebe es nicht, aber manchmal ist es schon verblüffend... Ich hab vor kurzem einen YouTube-Beitrag von Kupferfuchs angeschaut, in dem sie ihre drei liebsten Bananenbrot-Varianten gezeigt hat. Der Wetterhamster bekam das mit und war sofort Feuer und Flamme, er kannte Banana Bread noch aus seiner Zeit in den USA und mochte das Zwischending zwischen Brot und Kuchen sehr. Ich hatte also gerade letzten Montag Bananen zu diesem Behufe eingekauft, als mir mein Schwesterherz per WhatsApp ein Rezept schickte, das ja sooooo lecker sei. Was war's? Na klar, Bananenbrot! 

Ich hatte allerdings selbst schon eins rausgesucht, musste aber feststellen, dass ich für zwei Exemplare eigentlich ein bis zwei Bananen mehr gebraucht hätte. In Ilkas Rezept kam aber Apfelmus rein, und ich weiß, dass man Apfelmus ganz gut zur Bindung verwenden kann (z. B. um ein Ei im Teig zu ersetzen), und so habe ich die fehlende Bananenmenge einfach mit Apfelmus aufgefüllt. Mit einem Hauch von Zimt ist es echt sehr lecker geworden, und es war wie immer - eigentlich wollte ich das Brot auf Freitag bis Sonntag jeweils zum Kaffee aufteilen, und Samstags war es schon ratzeputz weg! Gut, dass ich das zweite gleich eingefroren habe...


Und dann haben wir neuerdings Pancakes für uns entdeckt. Ich bin früher vor solchen Pfannengeschichten wie Reibekuchen, Pfannkuchen und Crêpes zurückgeschreckt, aber ich habe jetzt endlich die richtige Kombination ausgetüftelt zwischen Hitze und Pfanne, sodass das einwandfrei funktioniert.

Der Teig ist supersimpel: 200 g Mehl, 1 Tütchen Vanillinzucker, 1 Teelöffel Backpulver, 1 Prise Salz und 250 ml Milch jedweder Art (wir bevorzugen wegen des Geschmacks einen Kokosdrink). Das war's auch schon, kein weiterer Zucker, kein Ei, kein Fett. Aus der Menge Teig bekomme ich 12 etwa handtellergroße Pancakes, die für uns beide locker ausreichen zum Frühstück. Und es gibt noch einen guten Trick: Wenn der Teig in der Pfanne anfängt, Blasen zu zeigen, ist der optimale Zeitpunkt, die Dinger zu wenden.


Dazu gibt es in den Staaten natürlich Ahornsirup oder Blaubeeren, hatte ich beides gerade nicht da. Also hab ich kurzerhand Karamellsirup gekocht, und der Hamster ist schwer begeistert - ich sehe mich schon jedes Wochenende Pancakes backen :-)

Karamellsirup ist übrigens auch überhaupt nicht schwer, und die Zutaten hat bestimmt jeder Zuhause, nämlich 200 g Zucker und 125 ml Wasser. Zuerst wird der Zucker in einem Topf unter ständigem Rühren zum Schmelzen gebracht (ich hatte meine Herdplatte auf Stufe 5 von 9), und es braucht etwas Zeit, bis der Zucker sich löst. Dann wird er aber zügig flüssig und honiggelb. An dem Punkt gibt man das Wasser dazu, es spritzt und zischt und ballt sich zu einem Klumpen zusammen. Achtung, Zucker wird sehr heiß! Aber keine Angst, einfach kräftig weiter rühren und köcheln lassen, bis sich dieser Brocken wieder auflöst. Der Sirup hat dann einen dunklen Honigton, so etwa wie bei Waldhonig oder eben Ahornsirup. Abfüllen und fertig! 

Noch ein kleiner Hinweis: Der Sirup bleibt relativ flüssig, das ist bei den Pancakes so lala, aber hervorragend, wenn man ihn z. B. in den Kaffee gießen will.


Guten Start in die Woche, Ihr Süßen!

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