Montag, 20. Januar 2020

Unsere kleine Farm

Huhu,

schönes Wochenende gehabt?

Ich hab dieses Wochenende gemütlich angehen lassen. Der Wetterhamster und ich machen jetzt drei Mal die Woche gemeinsam Sport, und so mussten wir zwischendurch ein bisschen den Muskelkater pflegen...

Kulinarisch hab ich nur Freitagabend was Neues ausprobiert: Ziegenkäse-Tartelettes mit Preiselbeeren und Frühlingszwiebeln - war lecker!


Fürs Backen fehlte mir ein wenig die Motivation, aber ich hatte noch jede Menge Äpfel in der Obstschale, deshalb gab es am Samstag Apfelpfannkuchen, aber die fettärmere Variante aus dem Ofen statt aus der Pfanne. Allerdings hatte ich schon alles fertig, als ich leider feststellen musste, dass mir das Backpapier ausgegangen war. Macht nix, dachte ich, ich hab ja noch Restbestände von Alufolie, das müsste ja auch gehen. Das stimmte nur bedingt, und ich hatte echt zu kämpfen, den Pfannkuchen von der Folie zu lösen. Naja, sah auf dem Teller ein bisschen wie vom Trecker überfahren aus, war aber trotzdem gut.



Sonntagnachmittag gab es deshalb eine schwäbische Spezialität (wieder in der fettarmen Variante), und zwar Ofenschlupfer - im Wesentlichen eine Verwertung von altbackenem Brötchen und besteht neben besagtem Gebäck noch aus Äpfeln und einer Vanillesauce und wird dann im Ofen gebacken. Geht auch mit Toastbrot, das wissen wir jetzt :-)

Ich hatte ja schon angekündigt, dass ich eine Softshell-Jacke nähen wollte für ein Kollegenbaby, das Anfang Februar erwartet wird, falls ich denn genügend Material hätte. Gute Nachricht: Ja, ich hatte! Zweite gute Nachricht: Es ist tatsächlich was geworden! In Ermangelung einer Overlock-Maschine habe ich die Naht zwischen Jackenkörper und Kapuze mit einem Beleg benäht, damit die erstens ordentlich aussieht und zweitens der empfindliche Babynacken nicht gekratzt wird (kann man auf dem zweiten Bild hoffentlich erkennen). So sieht's aus:





Auf die Bündchen habe ich entgegen der ursprünglichen Idee verzichtet, denn die Jackenärmel waren schon ziemlich klein, und da sich das Material nur sehr geringfügig dehnt, wäre das eine elende Fummelei gewesen. 

Und dann hab ich letzte Woche erfahren, dass eine Kollegin aus Berlin, die ich eigentlich in meinem Alter gewähnt hatte, am 9. Januar Mutter geworden ist. Von der Schwangerschaft hatte ich bisher nur gerüchteweise über den Flurfunk gehört. Aber als dann das Mail mit Foto, Namen, Größe und Gewicht kam, war es klar: Ernestine Victoria ist kein Gerücht :-) Und wenn ein kleines Mädchen diese Namen trägt, muss da irgendwas her, was stilistisch dazu passt. Mir kam spontan so ein Häubchen in den Sinn (im englischen heißen die Bonnet), wie es die Mädels in "Unsere kleine Farm" getragen haben. Weißen Baumwollstoff hatte ich noch und außerdem weißes Baumwollgarn mit leichtem Glanz, sodass ich das Häubchen Ton in Ton besticken konnte; wollte ich sowieso die längste Zeit mal ausprobieren. Dreikäsehoch, ich hoffe, es gefällt Dir und Deiner Mama :-)


Ansonsten habe ich in den vergangenen Wochen fleißig Gurkengläser gesammelt, und da kommen meine Trockenvorräte rein (quasi die Tupper-Alternative). Weil ich die in Schubladen untergebracht habe, und man demzufolge nur oben auf die Deckel schauen kann und nicht weiß, was drin ist, brauche ich eine Beschriftung in irgendeiner Form. Momentan kommt einfach ein Post-it drauf, aber das ist nicht wirklich schön. Zunächst hatte ich gedacht, runde Aufkleber zu drucken und zu beschriften, aber dann hätte man immer noch den grünen Rand der Deckel gesehen und außerdem hätte ich dann immer wieder neue Aufkleber drucken müssen - nicht besonders nachhaltig... Deshalb hab ich mir überlegt, die Deckel mit schwarzer Tafelfarbe anzupinseln. So kann ich sie immer wieder neu mit Kreide beschriften. Wenn ich das hab, zeig ich Fotos.

Habt es schön diese Woche!


2 Kommentare:

  1. Da möchte man doch glatt ein Baby bekommen bei den niedlichen selbst hergestellten Geschenken. Toll gemacht und klasse Ideen!

    AntwortenLöschen