Montag, 4. November 2019

Don't try this at home!


Das lange Wochenende (zumindest hier in NRW und ein paar anderen Bundesländern) ist vorbei, den montäglichen Stauwahnsinn zum Arbeitsbeginn hab ich dank eines Hörbuchs einigermaßen angenehm hinter mich gebracht, die Woche kann starten - Zeit für ein Resümee.

Donnerstagabend (also Halloween) kamen doch tatsächlich vier oder fünf kleine Kinder-Grüppchen, die bei uns geklingelt und ihr Sprüchlein aufgesagt haben. Obwohl ich sie ermuntert hab, gerne noch ein zweites oder drittes Mal in die Süßkram-Schüssel zu greifen, sehen wir uns leider gezwungen, die eine oder andere Gummispinne o. ä. selbst zu vertilgen :-)

Den Feiertag hab ich im Wesentlichen auf der Couch verbracht - die Hunde brauchten dringend Streicheleinheiten, und da konnte ich natürlich nicht nein sagen! Ich hatte trotzdem noch Zeit für einen Apfel-Käse-Kuchen mit Haferflocken-Walnuss-Streuseln. Im Rezept wurde eine Karamell-Sauce dazu empfohlen, aber Vanilleeis passte hervorragend.


Weil wir noch Weintrauben im Kühlschrank und einen Blätterteig in der Gefriertruhe hatten, die mal aufgebraucht werden sollten, gab es abends eine Tarte mit Hähnchen, Trauben und Haselnüssen (ja, irgendwie hab ich wohl gerade eine Nuss-Phase).


Zusammen mit einem naturtrüben Bierchen und einem Feuer im Kamin (wo auch sonst) war das ein sehr gemütlicher Abend. Sonntag hab ich mich dann endlich an die sogenannte vegane Leberwurst gemacht, die ich letztens aufgeschoben hatte. Und dank des Titels und des ersten Bilds ahnt ihr schon, was ich sagen will: Es ist gründlich schiefgegangen! Man könnte jetzt natürlich sagen, entweder echte Leberwurst oder irgend was Vegetarisches, aber immer diese kümmerlichen Versuche, tierische Produkte pflanzlich nachzubauen... Klar, könnte man - wenn man kein Fleisch isst, weil es einem nicht schmeckt. Wenn man aber Leberwurst eigentlich sehr lecker findet, aber aus ethisch-moralischen Gründen versucht, den Fleischkonsum zu reduzieren, ist so eine Alternative eigentlich keine schlechte Idee - finde ich zumindest.

Nun gut, das Rezept war im Grunde nicht kompliziert - eine Dose Kidneybohnen sollte püriert und gewürzt werden, und das sollte es dann auch gewesen sein. Blöd war nur, dass ich zwar Majoran, rote Zwiebeln, Knoblauch, Salz und Pfeffer da hatte; aber irgendwie hatte ich verdrängt, dass ich geräuchertes Paprikapulver gebraucht hätte. Beim Einkaufen in den üblichen Lebensmittelläden gab es nur die Varianten edelsüß oder scharf, aber nichts mit Raucharoma. Tja, ich dachte, dann muss halt eines der normalen Paprikapulver herhalten, und das war ein großer Fehler. Konsistenz und Farbe waren prima, aber das edelsüße Paprika hat man total rausgeschmeckt, und das war einfach bäh! 

Bin mir nicht sicher, ob ich a) das richtige Gewürz online bestelle, b) eine andere Variante ausprobiere (hab was auf Nussbasis gefunden - passt ja momentan) oder c) einfach eine gekaufte vegetarische Leber"wurst"-Variante teste. Ich halte Euch auf dem Laufenden...

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