Hallo Ihr Lieben!
Um mit der Neu-Bundesverdienstkreuzträgerin Mai Thi Nguyen-Kim zu sprechen: Holt Euch 'nen Tee, oder in meinem Fall eine heiße Zitrone mit ganz viel Honig:
Ist usselig geworden, oder? Naja, der Jahreszeit angemessen, aber ich bin dennoch froh, dass wir eine funktionierende Heizung und eine Notration Brennholz haben. Unsere beiden Fellnasen sind jetzt nicht mehr die Jüngsten und freuen sich auch mehr über ein kuschelig-warmes Plätzchen als einen Spaziergang in Wind und Regen.
Und wenn es draußen so fies und ungemütlich ist, machen mich Salate und Co. nicht besonders an, muss ich zugeben. Mir ist dann mehr nach Soulfood, also Futter, das Bauch und Seele wärmt. Und weil ich ja nicht jedes Wochenende die ewig gleichen Variationen eines Rührkuchens backen will, hab ich mal was (zumindest für mich) Neues ausprobiert: Buchteln oder auch Wuchteln - beides lustige Namen, die aus dem Böhmischen kommen (also die Namen und das Gericht). Im Wesentlichen handelt es sich um ein Gebäck aus gefülltem Hefeteig.
In das Rezept gehört ein Ei, und weil ich das von der Menge her ganz akzeptabel finde, habe ich das nicht ersetzt. Auch die Butter und die Milch, die vorgesehen sind, habe ich genau so reingepackt, obwohl man da sicherlich vegane Alternativen verwenden kann. Anyway, für die Buchteln braucht man also einen süßen Hefeteig ähnlich wie für Brioche oder Weckmänner, der dann in einzelne Portionen abgeteilt wird, die man erst zu Kugeln formt, dann plattdrückt, lecker füllt und dann wieder zu einer Art Kloß zusammenfügt. In meinem Rezept sollten die Buchteln mit Nutella gefüllt werden, aber ich hatte Pflaumenmus da, also wurde das verwendet. Außerdem musste noch eine Handvoll frische Pflaumen unbedingt gegessen werden, und so habe ich die kurzerhand zu einer Fruchtsauce eingekocht. Alternativ hätte auch eine Vanillesauce gut gepasst, aber die Pflaumen mussten weg und waren mit einem bisschen Zimt sehr lecker dazu.







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