falls Ihr mich vermisst habt: Meine Muse wollte nicht küssen, sondern lief mit einem Cocktail schreiend über die Wiese... Aber jetzt bin ich ja da, alles wird gut :-) Übrigens: Ich hatte ja mal erzählt, dass ich unseren Speiseplan so optimiert habe, dass ich nur noch alle drei Wochen einkaufen muss. So sieht das dann aus, und meine Smart Watch rechnet mir dafür Excercise-Minuten an...
Da ist alles dabei von Klopapier über Hundefutter und von Duschgel bis Hähnchenbrust. Voraussetzung ist natürlich eine Tiefkühltruhe, ein Null-Grad-Fach im Kühlschrank und ein bisschen gesunder Menschenverstand. Sprich: Die Sachen, die schneller verderben, werden zuerst verbraucht, und die länger haltbaren Lebensmittel verputzen wir eben später. Pizzaböden, Kuchen und Burgerbrötchen backe ich selbst, aber Flammkuchen- oder Blätterteig kaufe ich und friere sie ein. An Kuchen gibt es meist Trockenkuchen, weil man den gut einfrieren kann, oder aber ich backe einen Biskuitboden, der dann nach dem Auftauen frisch belegt wird. Wir hatten letztens Mandarinenquark drauf, war seeeehr lecker. Dann hab ich immer TK-Gemüse da, z. B. für meine Spinat-Lasagne oder ein Veggie-Curry. Eis am Stiel darf auch nicht fehlen, zumindest im Sommer. Ich kaufe meistens die Mini-Variante von Magnum oder Solero, denn häufig reicht so ein Häppchen schon aus, um den Süßhunger zu befriedigen. Und wenn nicht, gibt's halt zwei. Nudeln und Reis sind natürlich die Klassiker, die ich immer daheim habe, außerdem noch rote Linsen, Dosentomaten, geräucherte Schinkenwürfel, Parmesan und Zwiebeln. So lassen sich immer mal ein Risotto, Spaghetti Carbonara oder vegetarische Bolognese zaubern. Thunfisch plus Schmand oder Broccoli plus Schmelzkäse ergeben auch immer gute Pastasaucen, und auch Ajvar eignet sich hervorragend als Saucen-Basis. Kartoffeln mit etwas Rosmarin und Thymian im Ofen gegart, dazu ein Salat und Kräuterquark, das geht auch immer. Das ist jetzt alles keine High End-Küche, sondern Sachen für jeden Tag, die schnell gehen, einigermaßen fettarm und einigermaßen gesund sind. Meist vegetarisch, aber am Wochenende schon mit Fleisch und vom Grill - weil Sommer ist. Apropos Sommer - das gab's am Montagabend:
Tja, und dann hab ich Euch ja mal erzählt, dass ich einen ganzen Schwung Kosmetikpads gehäkelt habe, die sich aber als unpraktisch erwiesen haben. Die hab ich kurzerhand aufgeribbelt und neu verarbeitet, mit Quasten und Perlen verziert, und hier unten drunter zeig ich Euch mal die Ergebnisse. Ich kann mir die verschiedensten Einsatzmöglichkeiten vorstellen: Als Taschenbaumler oder an einem Reißverschluss, als Schlüsselanhänger, vielleicht sogar Kettenanhänger, Geschenkverpackung/-Verzierung...
Aber hier mal ohne Worte einfach die Bildchen:
Und weil man nie zu alt ist zum Lernen, es höchstens ein bisschen länger dauert, bis man was kapiert :-) , habe ich mich an einer neuen Technik ausprobiert: Needle Tatting. Leider gibt es keinen hübschen deutschsprachigen Begriff, ich hab nur noch Occhi gefunden, was sehr italienisch klingt und die Bedeutung auch nicht erklärt. Im Wesentlichen ist Needle Tatting eine Art der Spitzenherstellung, deshalb könnte man eventuell von einer Art Klöppeln sprechen. Das geht mit speziellen Spindeln oder Schiffchen (dann heißt es Shuttle Tatting) oder sogenannten Tatting Nadeln - im Grunde reicht aber eine etwas dickere Nähnadel mit einer Öse, durch die ein Stickgarn oder Topflappengarn durchpasst. Sowas hatte ich zu Hause und hab damit mal ein wenig rumgespielt. Das Prinzip sind das Makramee-ähnliche Knoten, die man auf die Nadel knüpft und dann zu Bögen oder Kreisen zusammenfügt. Dazwischen kann man noch kleine Schlaufen - sogenannte Picots - einfügen, die entweder als Verzierung oder als Verbindungsöse fungieren. Mein Fazit nach ein paar Arbeitsproben: Eine längere (und vor allem stumpfe) Nadel ist handlicher als meine alte spitze Stopfnadel mit 7 cm, und ein dünneres, eventuell glänzendes Garn ist sicher nicht verkehrt, wenn man zierliche Sachen wie Ohrringe oder Serviettenringe herstellen will.
Nichtsdestotrotz hier meine ersten Versuche:
Update: In der Zwischenzeit sind noch ein paar Anhänger dazugekommen:
Und noch eine Erkenntnis: Es hat gar nicht so lange gedauert, bis ich die Technik draufhatte - Hans kann eben doch noch lernen, was Hänschen nicht beigebracht wurde :-)
Gehabt Euch wohl!





















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