nach Karneval bin ich irgendwie ein bisschen aus dem Blog-Rhythmus gekommen, aber jetzt hab ich mich wieder eingegroovt. Und wie ich so gerade aus dem Fenster meines neuen Arbeitszimmers (und des ehemaligen Arbeitszimmers vom sächsischen Wetterhamster) schaue, scheint die Sonne, aber gleichzeitig regnet es auch - Aprilwetter, dabei haben wir März. Tja, so ist das Leben eben.
Falls Ihr Euch fragt, was ich in der letzten Zeit getrieben habe, außer das Büro vom Hamster in den Keller (aka Kino, weil Beamer und so) zu verfrachten (da ist nämlich das Internetz am stabilsten...), und meinen Schreibtisch samt sämtlicher DIY- und Nähutensilien aus der Waschküche hochzuschleppen - ich habe mich um Wäsche gekümmert! Ziemlich laaaaangweilig - fand ich auch. Aber der Hamster hat gemault, weil seine angeblich frischgewaschenen T-Shirts nicht so rochen, sondern eher so, als hätten sie die letzten Monate in einem feuchten Verlies als Kettensträflinge vor sich hinvegetiert. Also hab ich mich aufgerafft, sämtliche T-Shirts (und Decken, Handtücher, Bettwäsche) einer ausführlichen Nasenprobe unterzogen und zwei, drei Tage lang eine Maschine nach der anderen gewaschen!
Wir hatten zu dem Problem übrigens verschiedene Theorien:
a) (vom Hamster) Die Waschmaschine und der Trockner arbeiten nicht richtig und müssen ausgetauscht werden. Darüber hab ich mal kurz gelacht, denn soooo alt sind die Dinger noch nicht, und wir wollen ja nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen. Dennoch hab ich beides mal gründlich gereinigt inkl. Flusensieb und Waschmittelkammer und so. Das hat so semigut Abhilfe geschaffen.
b) (auch vom Hamster) Das Waschmittel sei ein No-Name-Produkt und deshalb nicht so wirksam (btw Öko-Hausmarke meines Lieblingsdrogeriemarkts). Darüber hab ich nochmal kurz gelacht, und dennoch irgendwelche Markenwaschmittel für weiße, farbige und schwarze Wäsche erlegt. Hat das Problem aber nicht wirklich gelöst. Ich bin dann auf so ein traditionelles Vollwaschmittel umgeschwenkt mit einem ziemlich intensiven Duft, und jetzt ist es besser.c) (von mir) Wenn man permanent mit 40 Grad wäscht, können sich irgendwelche Bakterien in der Maschine ansammeln, die dann die Wäsche nicht so frisch riechen lassen. Also bin ich dazu übergegangen, alles (bis auf wenige Ausnahmen) auf 60 Grad zu waschen. Hat den Klamotten bisher nicht geschadet, und die bunte und helle Wäsche riecht ganz gut.
Den Trockner lassen wir jetzt mal außen vor. Der hat zwar letztens gemuckt und permanent und fälschlicherweise behauptet, dass der Wasserbehälter voll sei, aber ich habe im Netz eine Anleitung gefunden, wie man ein Reinigungsprogramm durchführt, was der Hersteller zwar vorgesehen hat, das aber nur den Servicetechnikern bekannt ist. (Honi soit qui mal y pense...). Seitdem funktioniert er wieder einwandfrei.
Was auch nicht zutrifft, ist, dass die Wäsche zu lange nass in der Maschine rumdümpelt. Da ich die ganze Wäsche immer Freitags erledige, wenn ich Home Office mache, bin ich immer dabei und packe die gewaschenen Sachen sofort in den Trockner oder auf den Wäscheständer nach draußen oder in die gut gelüftete Waschküche.
Das Problem tauchte zuletzt auch nur noch bei schwarzer Wäsche auf, und da wir verhältnismäßig mehr dunkle Wäsche haben als helle (logisch, bei zwei Hunden), hab ich nochmal recherchiert und rumgefragt. Und ich komme zu meiner letzten Theorie:
d) Wenn die Waschmaschine zu voll ist, ist tendenziell zu wenig Waschmittel im Spiel und außerdem zu wenig Platz in der Trommel, sodass der ganze Kram nicht richtig sauber wird. Also werde ich zukünftig ein bisschen weniger Zeug in die Maschine packen.
Jedenfalls ist mir bei der Aktion aufgefallen: Der Hamster hat Tonnen (!) von T-Shirts, aber nur eine Handvoll, die er wirklich anzieht. Nichtsdestotrotz darf ich mich noch ein bisschen mit den Nachwehen - sprich - dem Bügeln der ganzen Chose beschäftigen - und ja, das ist ein Dreisitzer...
Ach ja, ich bin dann auf blöde Ideen gekommen und hab die T-Shirts gezählt - bei 72 Shirts im Schrank und zwei Stapeln, die noch gebügelt werden müssen, hab ich aufgehört...
Um aber mal wieder auf was Schönes zu sprechen zu kommen: Der Hamster war letzte Woche geschäftlich in Potsdam und Magdeburg und wollte seine Geschäftspartner/Freunde/Hosts nicht mit leeren Händen heimsuchen. Also wurde ich gebeten, ob ich nicht was nähen könnte... Ich wusste, dass der eine Freund einen vierjährigen Sohn und eine zehnjährige Tochter hat, aber von den anderen Beiden wusste er nur, dass sie drei noch relativ kleine Kinder haben. Tja, dachte ich, Teddies gehen immer! Und so schritt ich zur Tat:
Füllung, und davon jede Menge...
Teddyhüllen noch ungefüllt aus Jeans und jeweils unterschiedlichen Jersey-Stoffen
Und hier alle wie die Hühner auf der Stange:
Damit war es aber nicht genug, denn ich habe vor kurzem von zwei kleinen Zwillingsmädchen aus meinem erweiterten Bekanntenkreis erfahren, die an Heiligabend etwas plötzlich das Licht der Welt erblickt haben. Weil die zwei noch so winzig sind, habe ich ganz leichte Hasen-Schnuffeltücher genäht, die sie gut greifen und durch die Gegend schlenkern können, ohne Gefahr zu laufen, sich irgendein schweres Plastikteil aufs Auge zu pfeffern. Außerdem habe ich nur die Hasenköpfe gefüllt, aber sonst auf Knisterfolie o. ä. verzichtet, denn ich wollte, dass die Viecher auf jeden Fall heiß gewaschen und gebügelt werden können. Davon hab ich ja jetzt Ahnung...
Hier jetzt die Hasenbande - mal von hinten...
...mal von vorn
Guten Start in die Woche und Corona nur in Flaschen!






Wie süüüüüß für unsere Christkinder:-)))
AntwortenLöschenJaaaa :-)
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