Und jetzt? Leise, ganz leise hat sich diese Handarbeitstechnik wieder ins Bewusstsein gesneakt. Die lustigen Decken aus quietschebunten Wollresten heißen jetzt Granny Squares, es gibt CALs (Crochet along), also gemeinsame Häkelprojekte mit echt kreativen Ideen uvm. Letztens hab ich von einer Decke gelesen, die vom Wetter inspiriert wurde. Verschiedenen Wetterphänomenen (Sonnenschein, Regen, Schnee etc.) wurde eine bestimmte Garnfarbe zugeordnet, und jeden Tag wurde dann eine Reihe in der entsprechenden Farbe gehäkelt. Fragt mich nicht, was passierte, wenn es morgens regnet und nachmittags die Sonne scheint, ob dann in der Mitte der Reihe die Farbe gewechselt wurde. Aber am Ende hatte man eine Farbverlaufdecke mit 365 Reihen. Sehr kreativ!
Ein ganzes Jahr wäre mir zu langwierig, aber auch ich hab vor einiger Zeit das Häkeln wieder für mich entdeckt. Angefangen hat es mit witzigen Tiermützen für das jüngste Patenkind (Monster, Eule, Bär und Co. - ich glaube, Max würde mich hassen, deshalb gibt es keine Fotos), dann eine Babydecke aus den schon erwähnten Granny Squares:
Ein Drachenschwanz-Schal:
Und als Weihnachtsgeschenke letztes Jahr jede Menge Topflappen, die mit dem richtigen Garn und Muster gar nicht mehr so piefig-spießig aussehen:
Hier hab ich ganz schlichte Kissen ein bisschen gepimpt:
Und last but not least hat der kleine Bruder von Max (neben den Mützen, aus denen der Große zwischenzeitlich rausgewachsen sein dürfte) ein Mobile bekommen. Dazu habe ich einen alten Stickrahmen, dessen äußerer Rand zerbrochen ist, recycelt und alle Garnreste der Babydecke bis zum letzten Fitzelchen verwertet.









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