Freitags steht standardmäßig Wäsche waschen an (und alles, was da dran hängt) - mein sächsischer Wetterhamster behauptet ja immer "Wäsche waschen macht die Maschine". Stimmt schon, aber das Zeug muss sortiert, in die Maschine gestopft, wieder rausgeholt, und dann nochmal schnell überprüft werden, was davon in den Trockner darf, der Rest kommt dann auf die Leine. Hinterher muss das Ganze dann noch gebügelt, zusammengelegt und ggf. repariert (meine Mama nannte das immer Putz- und Flickstunde), und natürlich wieder in den Schrank geräumt werden. Das passiert alles nicht von allein, und ich bin immer noch auf der Suche nach Dobby, dem Hauself, aber der ist anderweitig beschäftigt...
Den Wocheneinkauf erledige ich auch immer freitags, dann hab ich samstags Zeit, alles das zu tun, wozu ich unter der Woche nicht gekommen bin. Diese Woche hab ich die Gartensträucher zurückgeschnitten, einen Apfelkuchen gebacken und mich um das Geburtstagsgeschenk für meine Schwiegermama gekümmert.
Apfelkuchen ganz simpel mit ein bisschen Zimt (dazu Vanilleeis - saulecker!). Man beachte die selbst genähten Topfhandschuhe :-)
Zitronensirup wollte ich auch wieder machen, und ich hab mich schon ein paar Mal gefragt, ob es nicht noch eine sinnvolle Verwertung für die Schalen geben könnte. Wenn man Bio-Zitronen mit unbehandelter Schale nimmt, könnte man die natürlich abreiben, trocknen und als Backzutat verwenden. Bei konventionellen Zitronen würde ich die Schale nicht essen wollen. Doch wie es der Zufall will, habe ich kürzlich ein Video entdeckt, das erklärt, wie man verschiedenste Reinigungsmittel einigermaßen umweltverträglich selbst herstellen kann. Unter anderem gab es da ein Rezept für einen Allzweckreiniger, der im Wesentlichen aus Essig, Wasser, einem Schuss Spüli (optional) und ein paar Tropfen Zitronenöl besteht. Als Alternative zu Essig und Zitronenöl, hieß es, könne man auch einen Zitronenessig ansetzen - einfach Zitronenschalen mit Essig übergießen und zwei bis drei Wochen ziehen lassen. Das war genau das, was ich gesucht hatte. Gesagt, getan:
Schon vor einiger Zeit hab ich beschlossen, Geschenke für meine Lieben möglichst selbst zu machen. Klar, manchmal ist ein Geldgeschenk die bessere Alternative, aber meistens kommen so selbstgemachte Kleinigkeiten doch recht gut an. Weil meine Schwiegermama dieses Jahr einen runden Geburtstag feiert, sollte es was Besonderes sein, und so startete ich schon vor Wochen mit dem großen Geschenk (Spoiler: Yay, es ist rechtzeitig fertig geworden!). Jetzt kommt noch ein bisschen was dazu.
Als erstes eine Glückwunschkarte, und sie kann sich aussuchen, ob sie vielleicht doch den 15. Geburtstag feiern möchte - jung im Herzen und im Geist ist sie allemal!
Und eigentlich wollte ich noch einen veganen Brotaufstrich aus Kidneybohnen ausprobieren, aber das hab ich dann ganz gepflegt auf später verschoben; irgendwann müssen auch fleißige Bienchen mal die Beine hochlegen :-)







Indeed, very busy.
AntwortenLöschenThx :-)
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